Landesverband Thüringen

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Newsletter 1/2008

Guten Tag,

Ostern steht vor der Tür. Die Landesregierung und die CDU-Fraktion im Landtag nutzen das, um rasch noch ein paar Aufmerksamkeiten zu verteilen: Motorsport im Wald für die Motorsportvereine, freier Abschuss von Kormoranen in Schutzgebieten für die Angelvereine, Aufhebung der Uferschutzstreifen für die Landwirte und freie Fahrt für Monstertrucks für Thüringer LKW-Firmen. Jede Lobby wird eben bedient, nur Natur und Umwelt in Thüringen haben das Nachsehen.

Wer Umweltpolitik nur noch nach Interessenslage betreibt, riskiert irgendwann selbst ein dickes Ei ins Nest gelegt zu bekommen.

Ich wünsche Frohe Ostern.

Ihr

Dr. Burkhard Vogel
Landesgeschäftsführer


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INHALT

· Landesversammlung des BUND Thüringen im April

· Neue Gutachten vorgestellt: Genehmigung zu Müllofen Heringen in Frage gestellt

· Gentechnik in Thüringen

· Zweiter Gentechnik-Newsletter erschienen

· Monstertrucks in Thüringen auf dem Vormarsch

· Große Wildkatzen-Spendenkampagne des Bundesverbandes angelaufen

· Ökostromanbieter Lichtblick unterstützt das Wildkatzenprojekt

· Running Wild – Sportler unterstützen den Wildkatzenschutz zum zweiten Mal!

· Rhöntrasse B87n: Menschen, Tiere, Sensationen

· Werra-Versalzung: Lösung in Sicht oder fortgesetzte Hinhaltetaktik?

· Wettbewerb um die Werra-Nixe und Werra-Badetag

· Ortsumgehung Wasungen nur als Tunnel!

· Aktuelle Fördermöglichkeiten

· Motorsport im Wald zukünftig gesetzlich zugelassen?

· Geplante Änderungen im Thüringer Wassergesetz gefährden Gewässer

· BUND plant Fachkonferenz „Biodiversität der Gipskarstlandschaft in der Südharz-Region“

· Erlebnisführer Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal erschienen

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Landesversammlung des BUND Thüringen im April

Am 19. April findet die diesjährige Landesversammlung des BUND Thüringen statt. Den öffentlichen Einführungsvortrag zum Thema „Die Bedeutung der Rotbuchenwälder für die Biologische Vielfalt in Europa“ hält der ehemalige Forstdirektor Dr. Georg Sperber aus Ebrach.

Die Veranstaltung findet wie im letzten Jahr in den Räumen der SWE Stadtwerke Erfurt, Magdeburger Allee 34 in Erfurt statt und beginnt um 10:00 Uhr.

Das Programm kann in Kürze auch auf unserer Internetseite eingesehen werden.
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Neue Gutachten vorgestellt: Genehmigung zu Müllofen Heringen in Frage gestellt

Zwei neue, unabhängige Gutachten zum einen zur Immissionsprognose und zum anderen zur Windkanaluntersuchung wurden in die Begründung zur Klage gegen den vom Regierungspräsidium (RP) Kassel genehmigten Müllofen Heringen eingearbeitet und eingereicht.

In einer mathematisch fundierten Prognose hatte das erste Gutachten aus München den Ergebnissen des Gutachtens der Betreiberin BKB massiv widersprochen und unter anderem festgestellt, dass die Gifte Fluorwasserstoff, Stickstoffdioxid, Krebserreger wie halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffe und Nickel-Staub die Grenzwerte der Technischen Anleitung Luft ausnahmslos, zum Teil bis zu 575 Prozent übersteigen würden. Die Ergebnisse des Münchner Gutachters wurden dann vom Gutachten der TU Berlin untermauert.

Die kommunale Klagegemeinschaft und die von Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke darüber hinaus vertretenen drei Privatkläger gehen mit diesen beiden neuen Gutachten optimistisch in das Klageverfahren vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof und sind überzeugt, dass ihren Klagen stattgegeben wird. Eine Entscheidung erwarten sie noch vor der Inbetriebnahme der MVA. Und sie wollen beantragen, dass der Betrieb gar nicht erst aufgenommen wird.
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Gentechnik in Thüringen
Im Februar ist der zweite Gentechnik-Newsletter des Aktionsbündnis „Für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Thüringen“ erschienen. Er ist Teil der BUND-Kampagne „Gentechnikwiderstand in Ostdeutschland“ und wurde von Frank Augsten, Geschäftsführer des Thüringer Ökoherz und BUND-Vorstandsmitglied, erstellt.

Alle Infos dazu finden Sie unter www.oekoherz.de oder in Kürze auch unter www.keine-gentechnik-in-thueringen.de.
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Monstertrucks in Thüringen auf dem Vormarsch

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Mehrheit der Länderverkehrsminister in Übereinstimmung mit dem Bundesverkehrsminister mit 10 zu 6 Stimmen für ein Ende der damals in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen laufenden Versuche mit so genannten „Gigalinern“ gestimmt. Dennoch hat Baden-Württemberg unmittelbar vor der sich abzeichnenden Abstimmungsniederlage die Pilotversuche bis Sommer 2008 verlängert, Nordrhein-Westfalen laufende Versuche eigenmächtig bis Sommer 2008 ausgedehnt und in Thüringen startet Verkehrsminister Trautvetter in Kürze sogar völlig neue Versuche.
76 Prozent der Thüringer hatte sich gegen die Zulassung von Gigalinern ausgesprochen. Warum Thüringens Verkehrsminister Andreas Trautvetter sich über den Beschluss der Verkehrsministerkonferenz und die Bevölkerungsmehrheit hinwegsetzt, liegt nach Ansicht des Schienenbündnisses Allianz pro Schiene daran, dass in Thüringen die beiden Hersteller Fliegl Fahrzeugbau GmbH (Triptis) und ein Gothaer Tochterunternehmen der Schmitz Cargo Bull AG ihren Sitz haben. In Baden-Württemberg baut übrigens Daimler Riesen-Lkw und in NRW die Schmitz Cargo Bull AG. Infos unter www.allianz-pro-schiene.de und www.gueter-auf-die-schiene.de

Der BUND Thüringen plant eine Protestaktion gegen die Monstertrucks. Der Termin wird in Kürze auf unserer Homepage bekannt gegeben.


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Große Wildkatzen-Spendenkampagne des Bundesverbandes angelaufen

Die Wildkatze und ihre Spuren sind im Wald nur schwer zu entdecken. Damit sich viele Menschen für die Rettung der Wildkatze einsetzen, muss der seltene "kleine Tiger" in der Öffentlichkeit sichtbar werden. Im Februar hat der Bundesverbandes daher eine groß angelegte Öffentlichkeits- und Spendenkampagne gestartet. Der BUND bewirbt das „Rettungsnetz für die Wildkatze“ mit Großplakaten in vielen Städten Deutschlands. Jeder einzelne kann die Kampagne unterstützen, indem er z.B. die Abrisszettel aufhängt, kostenlos ein Banner auf eine Internetseite setzt, die speziellen Abbinder als E-Mail-Signatur verwendet oder jetzt gleich online spendet. Unter www.bund.net/wildkatze kann man alle Produkte einsehen und zum Teil direkt herunter laden.
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Ökostromanbieter Lichtblick unterstützt das Wildkatzenprojekt

Ab April erhält das Rettungsnetz Wildkatze für jeden Lichtblick-Neukunden, der über den BUND geworben wird, eine Spende von 20.- Euro!

Lichtblick ist einer der vier Ökostromanbieter in Deutschland, die alle Kriterien der großen Umweltorganisationen erfüllen (siehe auch www.atomausstieg-selber-machen.de).

Wer Interesse an einem Stromwechsel hat und sich umfassend beraten lassen will, meldet sich ab 1. April bitte direkt bei Lichtblick-Berater Michael Seibold unter 0176-28819955 oder per email an m.seibold (at) mac.com
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Running Wild – Sportler unterstützen den Wildkatzenschutz zum zweiten Mal!

Der Sportverein Mihla veranstaltet am Samstag, den 31.05.2008, von 12:00-24:00 Uhr den zweiten Wildkatzenlauf in Thüringen auf dem Sportplatz in Mihla nahe Eisenach. Mit ihrem sportlichen Engagement auf den Strecken mit einer Länge von 21, 13, 6 km setzen sich Läufer, Walker und Wanderer für den Schutz der bedrohten Wildkatze ein.

Neben der Laufveranstaltung wird es eine umfangreiche Rahmenveranstaltung geben mit buntem Markttreiben, Kletterberg und Hüpfburg der Thüringer Sportjugend, einem Verkostungsstand des Vereins Thüringer Ökoherz und vielen regionalen Anbietern sowie musikalischer Begleitung regionaler Künstler. Die Veranstaltung wird von Prominenten aus Sport, Medien und Politik vor Ort unterstützt.

Anmeldeformular und weitere Infos unter www.wildkatze.info und www.hainichlauf.sportident.de. Infos zum Rahmenprogramm erhalten Sie über den Landessportbund Thüringen, Norbert Sondermann, 0361-3405489 oder 0175-2343055.
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Rhöntrasse B87n: Menschen, Tiere, Sensationen

Politik unten und in der Mitte schwenkt um

Einer kleinen Sensation kommt es schon gleich, was aus dem hessischen Tann berichtet wird. Die geplante Trassenführung durch das Weidbachtal sei aufgrund der Einsprüche der Oberen Naturschutzbehörde nicht durchsetzbar. Vor allem spreche der Status als FFH-Gebiet und der dort noch vorkommende Schwarzstorch dagegen.

Als Alternative wurde eine völlig neue Trasse vorgestellt, die von den Stadträten und dem (CDU-) Bürgermeister als völlig absurd bezeichnet wird. Damit hätten wir die erste Kommune an der Trasse, die sich definitiv gegen jeglichen Ausbau ausspricht.

Im Hessischen Wahlkampf ist die SPD auf unsere Position eingeschwenkt, die den Bau von Ortsumgehungen (wo tatsächlich notwendig) anerkennt, den Status einer Bundesstrasse aber vermeiden will, um nicht Transitverkehr in das Biosphärenreservat zu lenken.

Hoffen wir, dass eine neue SPD-geführte Landesregierung Rückgrat zeigt und die Planungen tatsächlich in den Papierkorb stopft!
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Gemeinsame Aktion zum Erörterungstermin

Beim Erörterungstermin für den hessischen Teil der Hochrhönquerung am 12.3. in Tann hatten die Verbände und Bürger Gelegenheit, ihre Einwände gegen die Trasse noch einmal mündlich bei der Genehmigungsbehörde vorzubringen.

Der BUND und die Bürgerinitiativen waren mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion vor Ort. Vor der Halle wurden Behördenvertreter und Straßenplaner von einem Pferd mit dem Transparent „Ihr setzt aufs falsche Pferd!“ empfangen und ein Bauer kam mit Trecker und Mistanhänger vorbei unter dem Motto „Lasst den Mist!“.

Kontakt: Thomas Wey, Tel. 03693/ 42012
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Flagge zeigen leicht gemacht!

Die beispielhafte Arbeit der hessischen Bürgerinitiative trägt neue Früchte: Rechtzeitig vor der Wahl in Hessen wurde eine „Trassenzeitung“ in großer Auflage herausgebracht und verteilt.

Neu sind wetterfeste Plakate (1x1,5 Meter groß), die zum Preis von 40,- Euro bei der BI erworben werden können und möglichst im Nahbereich der Trasse an exponierten Stellen aufgehängt werden sollen. Aufkleber gibt es schon seit einiger Zeit.

Kontakt: www.fulda-meiningen.de
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Wissenschaftliche Sammlung Rhön

An der Hochschule Fulda, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, wird bereits seit Jahren ein umfangreiches Archiv zum Biosphärenreservat und zur Rhöntrasse geführt, mit allen relevanten Pressemeldungen, Gutachten usw. Hier wäre somit die erste Adresse für alle, die entsprechende Daten brauchen, ob für Journalisten, Diplomarbeiten oder alle Interessierten.

Kontakt: Wissenschaftliche Sammlung Rhön (WSR): www.hs-fulda.de/wsr, Sabine Schäfer; Tel. 0661/ 9640-563, mail: Sabine.Schaefer (at) verw.hs-fulda.de
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Werra-Versalzung: Lösung in Sicht oder fortgesetzte Hinhaltetaktik?

Der Konzern K+S hat verlauten lassen, dass er bis 2020 ein schlüssiges und umweltfreundliches Entsorgungskonzept entwickeln und umsetzen wolle. Das wird bei den Gemeinden und Bürgerinitiativen allgemein das Hinhaltetaktik angesehen, vor allem wenn man bedenkt, dass aus heutiger Sicht nur noch für 30 Jahre Salz untertage lagert. Seine Glaubwürdigkeit hat das Unternehmen vor Ort wohl längst verloren…

15 Kommunen, Verbände und Privatleute haben inzwischen den Verein „Werra-Weser-Anrainerkonferenz“ gegründet, um die Kräfte zu bündeln und einen Platz am Runden Tisch zur Verhandlung mit K+S zu bekommen. Die Stadt Witzenhausen hat inzwischen Strafanzeige wegen der fortgesetzten Einleitung zusätzlicher Salzabwässer per LKW-Transport gestellt.

Seit immerhin 100 Jahren gelingt es den Salzkönigen im Werra-Revier nun schon, gutes Geld zu verdienen und der Allgemeinheit den Dreck zu überlassen. So vermeldet die Wasunger Zeitung vom 3. Juni 1912: „Die an die Werra angrenzenden Uferstaaten Sachsen-Meiningen, Sachsen-Coburg-Gotha, Sachsen-Weimar und Preußen wollen wegen der infolge der Kali-Werke immer mehr zunehmenden Versalzung der Werra gemeinsam eine genaue Werra-Kontrolle in die Wege leiten… Anlaß zu dieser Maßnahme gibt die Verseuchung des Grundwasserstandes im Werratal und das vorjährige starke Fischsterben.“

Kontakt: Stephan Gunkel, sgunkel (at) gmx.de
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Wettbewerb um die Werra-Nixe und Werra-Badetag

Die Ausschreibung zu unserem Wettbewerb um den Werra-Schutz-Preis 2008 läuft! Zum Werratal-Tag am 14./15.6. in thüringischen Barchfeld soll wieder das Engagement einer besonderen Initiative zum Schutz der Werra gewürdigt werden. Die Preisträger erhalten für ein Jahr die Skulptur der Werra-Nixe aus Eichenholz und eine Paddeltour auf dem Fluss.

Für den 6.Juli laden wir wieder ein zum „Werra-Wasser-Badespass“ in Meiningen, wo 20 Vereine und Institutionen ein buntes und interessantes Programm rund um das Thema Wasser bieten.

Kontakt: Thomas Wey, 03693/ 42012
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Ortsumgehung Wasungen nur als Tunnel!

Unser Kreisverband in Meiningen hat erreicht, dass der Stadtrat von Wasungen eine natur- und landschaftszerstörende Lösung für die Umgehung des Ortes einstimmig (!) ablehnt. Stattdessen wird ein Tunnelbauwerk gefordert, obwohl dieses teurer ist und deshalb vom Straßenbauamt nicht als Vorzugstrasse in das Raumordnungsverfahren geschickt wurde. Vor allem bei der vom BUND initiierten Ortsbegehung mit dem Revierförster war der Schock-Effekt bezüglich der oberirdischen Variante für die Stadträte groß.

Kontakt: Thomas Wey, 03693/ 42012
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Aktuelle Fördermöglichkeiten

Auf den Seiten des Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt kann man unter www.thueringen.de/tmlnu -> AGENDA 21 -> Fördermöglichkeiten, sowohl die Richtlinie als auch den Antrag zur "Förderung der Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen" herunter laden.

Zuwendungszweck: Die Förderung von Maßnahmen für eine Nachhaltige Entwicklung im Sinne der AGENDA 21 im Freistaat Thüringen, insbesondere in den Bereichen Nachhaltiges Wirtschaften, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Lokale AGENDA 21, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sowie Energieeffizienz und Ressourcenschonung.

Wer die Unterlagen auf dem Postweg anfordern möchte, wendet sich an:

Thüringer Miniterium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt

Referat 17 "Nachhaltige Entwicklung", 99096 Erfurt, Beethovenstr. 3
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Motorsport im Wald zukünftig gesetzlich zugelassen?

Derzeit arbeitet die CDU an der Novellierung des Thüringer Waldgesetz. Nach dem Willen der CDU-Fraktion im Landtag sollen in Zukunft Motorsportveranstaltungen im Wald auf Antrag möglich sein. Bisher waren sie verboten. Für den BUND Thüringen haben Motorsportveranstaltungen im Wald nichts zu suchen. Diese Position werden wir auch bei der Anhörung am 20. März im Thüringer Landtag gegenüber den Abgeordneten deutlich vertreten.
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Geplante Änderungen im Thüringer Wassergesetz gefährden Gewässer

Nach den Vorschlägen der Landesregierung soll das bisher geltende Düngeverbot im Uferbereich aufgehoben werden. Stattdessen soll das Ausbringen von Düngemitteln in unmittelbarer Gewässernähe nun über die Düngemittelverordnung geregelt werden. Ob diese geplante Gesetzesänderung einen Verstoss gegen die Europäische Wasserrahmenrichtlinie darstellt, wird der BUND Thüringen durch den Rechtshilfeverein IDUR prüfen lassen.

Siehe auch www.thueringen.nabu.de
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BUND plant Fachkonferenz "Biodiversität der Gipskarstlandschaft in der Südharz-Region"

Der BUND Thüringen plant eine Veranstaltung mit regionalen und bundesweiten Vertretern aus Politik, Gipsindustrie und Naturschutz zur Konfliktsituation in der Gipskarstregion Südharz und möglichen Lösungsansätzen.

Der Schwerpunkt soll in Thüringen liegen, da hier noch die umfangreichsten Gipsvorkommen existieren und daraus folgernd auch die größten Konflikte. Die Veranstaltung wird voraussichtlich Mitte Mai stattfinden, also in zeitlicher Nähe zur COP 9 liegen, um auch die Aufmerksamkeit der internationalen (Fach)Öffentlichkeit auf einen weltweit einzigartigen Naturraum und seine Gefährdung zu lenken.

Weitere Infos werden in Kürze auf dieser Homepage eingestellt.
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Erlebnisführer Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal erschienen

Die Höhepunkte im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal werden in diesem Erlebnisführer für Familien, Gruppen und Individualisten anschaulich zusammengefasst.

Autor: Norbert Sondermann. Erhältlich in allen Buchhandlungen oder direkt beim Verlag Corbier, Windische Gasse 11, 37308, info (at) cordierverlag.de.


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Beiträge und aktuelle Termine für den nächsten BUND-Newsletter bitte bis zum 2. Juni 2008 mit dem Betreff „Newsletter“ an die Landesgeschäftsstelle des BUND Thüringen, Trommsdorffstr. 5, 99084 Erfurt, oder per eMail an bund.thueringen (at) bund.net


Herausgeber: Dr. Burkhard Vogel

Redaktion: Dr. Burkhard Vogel (verantwortlich), Sabine Jantschke

An dieser Ausgabe haben mitgewirkt: Tom Wey, Evi Höhn, Norbert Sondermann


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