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Landesverband Thüringen
Regionen am Grünen Band

Der Tannbach bildete die Grenze
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Am Dreiländereck zieht sich das Grüne Band, teilweise begleitet vom Saale-Orla-Wanderweg zunächst entlang von Tannbach und Saale. Das Dorf Mödlareuth wurde durch die Teilung zu Klein-Berlin, zu betrachten beim Ausflug ins Grenzlandmuseum.
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Exkursion bei Sonneberg
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Früher gab es im Steinachtal ausgedehnte Feuchtflächen. Begadigungen zur Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzfläche haben diese stark reduziert. Nur im Umfeld des Grünen Bandes konnten sich Teile erhalten. Mit dem Projekt Steinachtal Linder Ebene sollen ausgehend vom Grünen Band wertvolle Flächen zurückgewonnen und entwickelt werden.
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Schafe beweiden das Grüne Band im Grabfeld
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Im fruchtbaren Thüringer Grabfeld stellt das Grüne Band eine wertvolle Achse zwischen artenreichen Trockenstandorten und Mittelwäldern dar. Hier können sich seltene Heuschrecken wie die Wanstschrecke und Tagfalter wie der Wiesenknopf-Ameisenbläuling halten. Die Auen sind wichtige Wiesenbrütergebiete.
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Die Bekassine ist ein Vogel der naturnahen Flussauen
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Die Werra bei Eisenach bildete auf längerer Strecke die deutsch-deutsche Grenze. So konnten sich trotz vieler Eingriffe wie Kaliabbau, Autobahn und Gewerbe naturnahe Feuchtgebiete erhalten wie z.B. das Dankmarshäuser Rhäden, das grenzüberschreitend zum Naturschutzprojekt entwickelt wurde.
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Werra bei Lindewerra
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Das Werrabergland ist eines der abwechslungsreichsten Gebiete, die das Grüne Band quert. Kalkhalbtrockenrasen wechseln mit Felsfluren, artenreichen Wäldern und extensiv genutztem Grünland. Markant sind die Kalkfelsen Dreiherrenstein, Kielforst und Heldrastein.
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Rest des Grünen Bandes im Eichsfeld
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Das Eichsfeld weist aufgrund seiner fruchtbaren Böden die meisten Unterbrechungen auf; hier wurden bereits kurz nach der Wende größere Teile des Grünen Bandes teilweise illegal umgebrochen. Dennoch kommen auch hier seltene Arten wie Schwarzkehlchen und Laubfrosch vor und viele Tiere nutzen das Grüne Band als letzten Zufluchtsort in ausgeräumter Agrarlandschaft.
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Das Große Mausohr ist stark gefährdet
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Im Gipskarstgebiet des Südharzes finden sich in alten Höhlen und Steinbrüchen viele Fledermausrefugien. Die einzigartige Landschaft ist durch weitere Abbauvorhaben bedroht.
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Wiesentälchen im Harz
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Im Harz verlässt das Grüne Band Thüringen. Hier finden wir Natur, die im militärischen Sperrgebiet fast unberührt geblieben ist. Viele Geschichten und Sagen ranken sich um den Brocken und die umliegenden Berge und Täler.
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