Landesverband ThüringenÖkotipp:BiolandtagWer kennt noch den Rheinischen Bohnapfel oder die Birnensorte "Gute Luise"? Dorf- und Stadtbewohner, ob in Schleswig-Holstein oder Bayern, kaufen heute in Geschäften, die längst riesigen Supermarktketten gehören. Und die kaufen dort ein,wo es billig ist. Statt der Obstsorten, die sich in Jahrhunderten an die regionalen Bedingungen angepasst haben, werden immer mehr Einheitssorten angeboten. Die Niedrigpreise und das von der Jahreszeit unabhängige Angebot in den Verbraucher"-Märkten haben einen hohen Preis. Die Verbraucher haben für die volkswirtschaftlichen Kosten der umweltschäden aus Produktion und Anwendung von Düngemitteln und Pestiziden als Steuerzahler aufzukommen sowie gesundheitliche Folgen der Lebensmittelrückstände und der schlechten Nahrungsmittelqualität zu tragen. Unser Tipp: Kaufen Sie direkt beim Bauern, am Eierwagen, auf dem Wochenmarkt, in "Tante Emma Läden", in Metzgereien, Bäckereien und Gemüsegeschäften ein. Langfristig wird sich ein solches Einkaufsverhalten bezahlt machen; vor allem, wenn man auf Produkte achtet, die aus schadstoffarmem Anbau stammen, wie Bioland, Demeter, Naturland. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgender Adresse: VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.: Consum critik 2/87, S. 6f, Infodienst für bewußtes Verbrauchen, Bestelladresse: Breite Str. 51, 53111 Bonn, Tel.0228/659044 BUNDfakten: Ökologischer Landbau, Gift in der Nahrung?, Lebensmittelbestrahlung, BUNDargumente (Hessen): Bezahlung ökologischer Leistungen und umweltverträgliche Landwirtschaft, Im Rheingarten 7, 53225 Bonn, Tel.0228/400970 STIFTUNG ÖKOLOGISCHER LANDBAU: Rahmenrichtlinien zum ökologischen Land-und Weinbau in der BRD, Eisenbahnstr. 28-30, 67655 Kaiserslautern VERBRAUCHER INITIATIVE .V.: Direktvermarktung, Bauern und Verbraucher ein Leitfaden, Bestelladresse s.o |
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