Landesverband ThüringenÖkotipp:Valentinstag: Blumen schenken - aber ohne PlastikfolieDie auf den ersten Blick sehr "appetitliche" Verpackung, die ein Auswickeln des Liebesgrußes in der nächsten Woche überflüssig zu machen scheint, hat auf den zweiten Blick einen unübersehbaren Pferdefuß. Will man die Blumen nicht ersticken, muss der Strauß früher oder später doch ausgewickelt werden und die Verpackung landet - falls sehr Sparsame sie nicht noch einmal verwenden - sogleich im Mülleimer. Nicht erst seit unerfreuliche Nachrichten über den Müllnotstand die Medienmeldungen beherrschen, wissen sicherlich schon viele energiebewusste BürgerInnen, dass neben Energiesparen auch die Abfallvermeidung ein Gebot der Stunde ist. Kunststofffolien sind eine echte "Müllsünde", da sie nur sehr schwer verrotten und nicht zufriedenstellend wiederverwertet werden können. In der Müllverbrennung sorgen sie für zusätzliche Umweltbelastung. Tipp: Denken Sie an die Zukunft Ihrer Lieben und bestehen Sie beim Einkauf des Valentinsstrausses auf einer wiederverwertbaren Papierverpackung, die den gleichen Zweck erfüllt. Weiterführende Literatur/Quellen: INSTITUT FÜR ÖKOLOGISCHES RECYCLING: Abfall für eine ökologische Abfallwirtschaft. Fischer Verlag; Frankfurt a.M., 1988, S. 38 ff. GEGE,M. u.a. Das Ökosparbuch für Haushalt und Familie; Mosaik Verlag, 1986, S. 39 f. Informationsmaterial: UMWELTBUNDESAMT: Müll kommt uns teuer zu stehen, S. 16/17 Umweltbundesamt, Bismarckplatz 1, 10625 Berlin. HESSISCHES MINISTERIUM FÜR UMWELT UND REAKTORSICHERHEIT: Getrennt- sammeln, so wird's gemacht. Referat für Presse- und Öffentlichkeits-arbeit, Dostojewskistr. 8, 65187 Wiesbaden BÜRGERINFORMATION 22/1988 Altpapier getrennt sammeln. Umweltamt der Universitätsstadt Marburg, Barfüsserstr. 50, 35037 Marburg UMWELTAMT DER STADT MARBURG, AMT FÜR UMWELT-U. NATURSCHUTZ DES LANDKREISES MARBURG-BIEDENKOPF: Fritz, Sabine und die blaue Tonne. |
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