Kreisverband Weimar

Der Kreisverband Weimar-Land stellt sich vor

Arbeitsschwerpunkte des BUND Kreisverbandes REGION WEIMAR

Die Aktiven im BUND Kreisverband werben um Ihre Mitarbeit bei unseren gemeinsamen Projekten, die wir Ihnen dazu nachfolgend vorstellen. „Keine Zeit“? Bedenken Sie doch, ob Sie uns nicht auch von zu Hause durch eine Recherche, durch die Gestaltung einer Publikation oder der Homepage oder durch Teilnahme an einer einzelnen Aktion unterstützen können. Wir bitten um Ihren Rückruf unter 036458-49610.


Kurzfassung

Unsere Schwerpunkte sind der Schutz der Natur und ein Nachhaltiges Wirtschaften in der Kulturlandschaft.
Im Naturschutz befreien wir Gewässer aus Betonfassungen und künstlichen Begradigungen, wir streben den Schutz des gesamten Ilmtales als Landschaftsschutzgebiet an, wir pflanzen und pflegen Obstbäume und werben um den Schutz von Streuobstwiesen. In Exkursionen erläutern wir die besonders schützenswerte Natur.
Wir streben einen schonenden Umgang mit nicht erneuerbaren Ressourcen bei allen wirtschaftlichen Entscheidungen an. Das nachhaltige Wirtschaften fordern wir bei allen Planungen ein und beraten dazu auch die Verbraucher.


Dazu im Detail:

1. Die Rahmenbedingungen
Die Arbeit des Kreisverbandes umfaßt das Stadtgebiet Weimar und das Gebiet des Kreises Weimarer Land. Inhaltlich wird die Arbeit von dem Ziel geleitet, ein Modell des nachhaltigen Wirtschaftens (sustainable development) der Politik und den Bürgern als Alternative zum nach wie vor erheblichen Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen zu empfehlen. Dabei setzen wir auf fachliche Argumente und Öffentlichkeitsarbeit, um die Wirtschaftsunternehmen und die politischen Entscheidungsgremien der Stadt- und Gemeinderäte zu beeinflussen. Hilfreich dabei ist eine Atmosphäre von wechselseitiger Ermunterung, solidarische Unterstützung und ein freundschaftlicher Umgang im Kreis der Aktiven. Unsere Arbeitsprojekte stellen wir nachfolgend vor.

2. Weniger Ressourcenverbrauch bewirkt auch mehr Lebensqualität
Der BUND strebt an, dass sich Stadt- bzw. Gemeinderäte, Wirtschaftsunternehmen und die Naturschutzverbände auf Maßnahmen zur Verminderung klimarelevanter Immissionen und des Verbrauches nicht erneuerbarer Rohstoffe verständigen (lokale agenda). Dazu gibt der BUND folgende Anregungen:
- Neue Wohnbauflächen sollen nur durch Nutzung von Baulücken und die Aufstockung innerstädtischen Gebäudebestandes geschaffen werden; auf die Versiegelung von natur soll verzichtet werden.
- Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs soll durch Einführung eines mittelthüringer Verkehrsverbundes, Verlängerung der städtischen Buslinien über die Stadtgrenzen hinaus bis zum nächsten Umsteigeort im Landkreis, Verbesserung der Umsteigemöglichkeit durch eine Taktfahrplan, Erschließung kleiner Orte in den Tagesrandzeiten durch ein System von Ruftaxen gesteigert werden. So kann auf den Neubau von Straßen verzichtet werden.
- Beim Abriß ist ein Recycling von Baumaterialien anzustreben, um den Einsatz von Bodenschätzen wie Kalkstein zu minimieren.

3. BUND strebt Wiederherstellung des Quelltrichters der Herzquelle in Oberweimar an
Die im Tal des Papierbaches (auch: Papiergraben) entspringende Herzquelle ist seit 29 Jahren durch Betonschichten verschlossen und der Quellkessel daher trockengefallen. Der BUND REGION WEIMAR hat sich für das Jahr 2003 das Ziel gesetzt, den herzförmigen Quellkessel der Herzquelle wieder in seinen natürlichen Zustand zurückzuführen. Dies Projekt soll sich im Frühjahr 2004 den Besuchern und Bewohnern der Stadt Weimar als ein ganzheitlicher „Denkanstoß“ geologischer, hydrogeologischer, kulturgeschichtlicher und ökologischer Besonderheiten des Ilmtal-Grabens und der Ursprünge der Weimarer Besiedlung präsentieren. Details entnehmen Sie bitte dem anliegenden Aufsatz des Weimarer Geologie-Professors Walter Steiner und seiner Ehefrau Ute.
Diese Renaturierung des Gewässers ist seit Jahren eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Stadt Weimar. Denn nicht naturnah ausgebaute natürliche Gewässer sind, sofern nicht überwiegende Gründe des Wohls der Allgemeinheit entgegenstehen, nach der Forderung des Thüringer Wassergesetzgebers „in einem angemessenen Zeitraum wieder in einen naturnahen Zustand zurückzuführen“ (§ 67 Abs. 3 Satz 2 ThürWG). Damit ist ein Handlungspflicht der Stadt Weimar begründet. Allerdings erfordert dies finanzielle Mittel, die bekanntlich nicht nur hier fehlen.
Der BUND will mit der Stadt Weimar zu diesem Projekt in der Form zusammenarbeiten, dass die Stadt die auf Kosten unseres Naturschutzvereines erarbeitete wasserrechtliche Planung für die Renaturierung zu einer rechtskräftigen Genehmigung führt und die Bauarbeiten dann formal in Auftrag gibt, die der BUND mit Hilfe des Deutschen Post AG als dem Sponsor finanziert.
Zusammengefasst werden folgende Ziele angestrebt:
- Der natürliche Zustand der Herzquelle ist durch Beseitigung eines Teiles der Baumaterialien im Bereich des Quellteiches wieder herzustellen. Es ist zu erwarten, daß sich die natürliche Schüttung der Quelle wieder herstellen wird.
- Der einst schöne Quelltrichter soll dabei wieder in seine natürliche Aussagekraft zurückgeführt werden und damit den Gästen Weimars ein ganzheitliches Zeugnis von Geologie, Fauna, Flora, Geschichte von Besiedlung und späterer Trinkwassernutzung geben.
- Rund um den Quellteich soll im Jahr 2004 ein Lehrpfad entstehen. Zu dessen Besuch soll ein informatives Faltblatt einladen, das über die Weimarer Touristeninformation verteilt werden soll.
- Die Wiese in Quellnähe soll mit dem Instrument des Vertragsnaturschutzes naturnah und extensiv genutzt werden.
- Das gesamte Verfahren soll Anregung zur Nachahmung für zahlreiche weitere in Thüringen ausstehende Gewässerrenaturierungen dienen.

4. Grünspange Weimar
Zur Umsetzung seiner Vision von durchgrünten Wohnbereichen und wohnungsnaher Freizeitmöglichkeiten fordert der BUND REGION WEIMAR Grünspangen vom Schloßpark Belvedere einerseits über die Ilmaue, das Webicht bis nach Schöndorf im Nordosten und andererseits über Papiergraben, Merketal, Böckelsberg, Kirschbachtal, Galgenberg und Marienhöhe im Nordwesten; ergänzend sollen die innerstädtischen Parks mit durchgrünten Achsen vernetzt werden. Der BUND fordert, daß diese Grünspangen im Landschaftsplan entwickelt und durch eine Fortschreibung im Flächennutzungsplan aufgenommen werden.
Neue Bebauung soll in den Grünspangen tabu sein; der Bestand an Kleingartenanlagen sollte für Radfahrer und Wanderer im Sinne von Rundwegen um Weimar herum passierbar gemacht werden. In diesen Grünspangen wünscht sich der BUND vielfältige Initiativen zugunsten eines nachhaltigen Wirtschaftens; dazu zählen eine Mosterei für die Streuobstäpfel, Gaststätten mit regional erzeugten Speiseangeboten, ein Reiterhof, Badeteiche, Schulgärten, Freizeitanlagen einerseits und die Wildnis einer gegenüber Nutzungen abgeschirmter höherwertiger Flächen andererseits. Zur Durchsetzung strebt der BUND ein Bündnis mit den anderen Naturschutzverbänden, der Landwirtschaft (ökoherz) und den Kleingärtnern an.
Ein erster wichtiger Schritt könnte die Publikation eines Spazierweges durch Weimar in einem Faltblatt sein, an dessen Stationen beispielhafte Lösungsansätze der Stadtökologie der Kulturstadt vorgestellt, aber auch Schwachpunkte konstruktiv kritisiert werden. Folgende thematische Stationen drängen sich auf Flächennutzung (Flächenaktivierung durch intelligente Altlastensanierung, Grünvernetzung, Ökologisch verträgliche Gewerbeflächenentwicklung, Entsiegelung öffentlicher Plätze), Verkehr (Fußgängerfreundliche Innenstadt, Auto-Teilen, Radwegenetz, Mobilitätszentrale, Straßenumbau zur Wohnstraße), Energie (Energiebewirtschaftung städtischer Gebäude, Fernwärmenutzung zur CO2-Minderung, Einsatz regenerativer Energien), Bauen + Wohnen (Ökologisch verträgliche Sanierung von Denkmalsubstanz, Ökologische Aufwertung von Plattensiedlungen durch Grünoasen und Begrünung der Gebäude, ökologische Umgestaltung von Kinderspielplatz und eines Pausenhofes einer Schule, Niedrigenergiehaus, ökologisch wirtschaftende Schrebergartensiedlung), Abfall-Wasser-Abwasser (Bioabfalleigenkompostierung in 1- und 2-Familienhausgebieten, Bioabfallgemeinschaftskompostierung in Siedlungen, Abfallverwertung durch Wertstoffbörse mit Tauschmöglichkeiten, Sperrmüllaufarbeitung, Regenwassernutzungsanlage, Regenwasserverrieselung in Grünflächen am Ort des Niederschlages, Brauchwassernutzung), Grünzug (Baumschutz vor Bausucht, Ökologische Parkgestaltung) und Tourismus (Parkplatzbegrünung und Busshuttle, Parkraumverknappung und Anwohnerparkrechte)

5. Gesundheitsschutz
Bei der Produktion von Mineralwolle in Bad Berka südlich von Weimar kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Störfällen mit erheblichen Geruchsbelastungen der Wohnnachbarschaft; aber auch im Normalbetrieb werden die Bewohner der Ilmtales erheblichen Mengen des krebsverdächtigen Phenols ausgesetzt. Der Standort dieses Industriebetriebes ist wegen der Tallage und der Nähe zu Wohngebieten und der Bäderstadt ungeeignet. Mit einer Initiative aus dem Ortsteil Bergern forderte der BUND erfolgreich nachträgliche Auflagen zur Reduzierung des Störfallrisikos, kämpfte um eine Reduktion des Phenolausstosses und führt eine eigene Verwaltungsklage auf Offenlegung der Immissionsmengen nach dem Umweltinformationsgesetz; eine Nachbarklage auf Einschränkungen des Betriebslärms zur Nachtzeit unterstützte der BUND argumentativ und finanziell. Erreicht haben wir eine Verbesserung der Filtertechnik und schärfere Auflagen zur Minderung des Störfallrisikos. Für den BUND bleibt das Abstellen der Phenolfahne aus den Schornsteinen aber ein längerfristiges Ziel.

6. Sparsamer Umgang mit dem Trinkwasser
Weimar bezieht ein Drittel seines Trinkwassers aus einer Fernversorgung aus dem Thüringer Wald. Dort streitet der BUND gegen den Bau neuer Talsperren. Dies unterstützt unser Kreisverband mit der Forderung gegenüber Stadträten und Kreistagsmitgliedern, daß das von den Hausdächern in Zisternen gesammelte Regenwasser nicht nur zur Gartenbewässerung, sondern regelmäßig auch für die Toilettenspülung und zum Waschen für die Waschmaschinen genutzt werden darf. In einem Musterfall hat der BUND zusammen mit der GRÜNEN LIGA und den GRÜNEN eine Musterklage unterstützt und erreicht, daß den Klägern die Nutzung des Regenwassers für das WC erlaubt wurde.
Nun fordert der BUND die Bürger zum Wassersparen durch den Bau von Zisternen und die Nutzung des Regenwassers für die Toilettenspülung auf. Denn was der Wasserzweckverband den zwei Musterklägern gestattete, muß er nun wegen des Gleichheitsgrundsatzes in seiner Satzung allen Bürgern gestatten, die ihren Beitrag zum sparsamen Umgang mit dem Lebensmittel Nummer 1 leisten wollen.
Der BUND fordert als weitere Schritte zum Wassersparen die Förderung von Zisternen, die Ausweisung neuer Wasserschutzgebiete, um das in der Region Weimar verbrauchte Wasser auch langfristig nur in der Region zu gewinnen, die eilige Erneuerung der Wasserleitungen, um die mit 30 % bezifferte Leckageverluste zu minimieren, den Verzicht der Agrargenossenschaften auf Pflanzengifte und übermäßige Gülleausbringung, um das Grundwasser effektiv als Trinkwasserreservoir zu schützen und eine Pflicht der Bauherrn das ungenutzte Regenwasser zur Stabilisierung des Grundwassers nach örtlichen Möglichkeiten auf den Baugrundstücken zu versickern, statt es in die Mischkanalisation zu leiten.

7. Konzept für den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum
Der BUND hat in einer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingeladenen Bürgerversammlung Lösungen für die Verkehrsprobleme auf dem Lande am Beispiel der Stadt Bad Berka durch eine Attraktivitätssteigerung des Bus- und Bahnverkehrs aufgezeigt.
Ein kleiner wichtiger Eckstein wurde dazu umgesetzt: Entsprechend des Vorschlages unseres Verkehrsgutachters wurde ein neuer kombinierter Haltepunkt für die Ilmtalbahn und die regionalen Busse am Zeughausplatz vor den Toren des Gymnasiums erfolgreich von der Bahn, dem Landkreis und der Stadt eingefordert; was aussteht ist nach Vorstellung des BUND ein integrierter Taktfahrplan von Bahn, Bus und Ruftaxi, um die öffentliche Verkehrserschließung des ländlichen Raumes attraktiver zumachen. Ziel ist die Verlagerung von Teilen des Berufsverkehrs vom Auto auf vorfahrtberechtigte und attraktiv verknüpfte Bahnen, Busse und Ruftaxen.
Der BUND fordert von den Räten der Gemeinden des Ilmtales zudem die nötigen Haushaltsmittel zur Unterhaltung eines durchgehenden Radweges durch das Ilmtal ein. Der BUND sieht in der Nutzung dieses Fernradweges eine umweltverträgliche Form des Tourismus, der in den Gemeinden viele kleine Anstöße für neue Arbeitsplätze geben kann.

8. Landschaftsschutz contra Abbau von Bodenschätzen
Der BUND hat eine geplante Ausweitung des Kalksteinabbaues in Gutendorf und in Klettbach verhindern können. Das Mittel zum Erfolg gegen die von einem Ex-Umweltminster unterstützten Wirtschaftsinteressen waren Argumente der Raumplanung, denn beide Projekte widersprachen den im Raumordungsplan Mittelthüringen enthaltenen Darstellungen „REGIONALER GRÜNZUG“, „Vorbehaltsgebiet Fremdenverkehr“, „Vorbehaltsgebiet NATUR UND LANDSCHAFT“, „Raum, der vor weiterer Zerschneidung zu bewahren ist“ und sie würden das ausgewiesenes „Landschaftsschutzgebiet“ entwerten. Sehr kritisch bewertet der BUND auch die Erweiterung des Kalksteinbruches in Rittersdorf, weil dadurch einem nahen Naturschutzgebiet der für die Vegetation lebenswichtige Grundwasserkontakt abgegraben werden könnte.

9. Raumordnungsplan
Die stärke Berücksichtigung ökologischer Belange bei der Fortschreibung des Raumordnungsplanes Mittelthüringen ist ein wichtiges Arbeitsgebiet.

10. Freiflächenschutz gegen neue Gewerbe- und Industriegebiete
Der BUND hat sich mit regionalplanerischen, naturschutzfachlichen und baurechtlichen Argumenten gegen mehrere Bebauungspläne gewandt, welche trotz zahlreicher ungenutzter Flächen in den bestehenden Gewerbegebieten neue Baugebiete ausweisen wollen. In vielen vom BUND geprüften Bebauungsplänen fehlte eine methodisch korrekte Bestandsaufnahme der für die Abwägungsentscheidung der Stadt- oder Gemeinderäte relevanter Faktoren von Natur und Landschaft. Trotz erheblicher Natureingriffe wird der Geltungsbereich der Bebauungspläne so knapp gewählt, daß es an Flächen für die nötigen Ausgleichsmaßnahmen fehlt. Ein Beispiel ist der Bebauungsplan „Liethen“ in Daasdorf am Berge, dessen Natureingriffe mit diesem Argument bislang verhindert werden konnten.
Mit Millionenzahlungen hat die Lebensmittelkette Lidl & Schwarz („Kaufland“) von SPD und CDU in der Stadt Weimar das Baurecht für den Neubau von „Kaufland“ erzwungen. Der BUND hält den Standort für ungeeignet, denn ein Marktstandort fernab der Weimarer Siedlungsschwerpunkte widerspricht der gewünschten Belebung der Innenstadt und der regionalplanerisch geforderten Integration in die städtischen Strukturen im Hinblick auf die Schaffung ausgewogener Handelsstrukturen, denn der großflächige Einzelhandelsbetrieb entzieht den kleinflächigen Lebensmittelhandelsbetrieben in und am Rande der Weimarer Wohngebiete Kaufkraft und führt zu Betriebsaufgaben und damit zu Versorgungslücken für die nicht über einen PKW verfügenden Bewohner von Weimar.

11. Arbeit durch ökologisch verträgliche Form der Landbewirtschaftung
Die notwendige Agrarstrukturreform als Folge der Osterweiterung der Europäischen Union („Agenda 2000“) beschäftigte uns ebenfalls. Entgegen der Position von Naturschutzminister Sklenar fordern wir, daß zukünftig nur eine ökologische Landbewirtschaftung öffentlich gefördert werden sollte; die Produktionsmengen sollen sich nicht an den Absatzchancen des Weltmarktes, sondern an dem Bedarf zur Selbstversorgung Europas orientieren, um den Entwicklungsländern den Aufbau eigener landwirtschaftlicher Strukturen erfolgversprechend zu ermöglichen.


Haben wir Ihr Interesse an einem der Projekte geweckt, dann rufen Sie uns doch kurz an unter 036458/496-10 oder schicken uns eine mail an: bund.weimar@bund.net

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