Bericht am 15.10.01 in der Kreiszeitung Wesermarsch Text und Fotos: heu
Apfelwein muss noch vier Wochen reifen
Elvira Koch stellt ihre Zwergensammlung in der Umweltstation aus.
Iffens.
Frisch gepresster Apfelsaft schmeckt unheimlich lecker und ist obendrein auch noch sehr gesund.
Das wurde jetzt wieder beim Apfelfest deutlich.
Die Umweltstation in Iffens, die es seit 1978 in Butjadingen gibt, feierte ihr Apfelfest mit
dem Maischen der hiesigen Äpfel und der Herstellung von Apfelwein. Der Apfelsaft kann sofort
getrunken werden, auf den Apfelwein muss man allerdings vier Wochen warten.
300 Liter in der Stunde
In Iffens besteht seit Jahren die Möglichkeit, die eigenen Äpfel zu mosten und als Saft mit
nach Hause zu nehmen. 300 Liter Saft können pro Stunde gemaischt werden. Von Mitte September bis
Anfang November steht die Umweltstation jeden Sonnabend zu Mosten der Äpfel bereit.
Es empfiehlt sich, vorher einen Termin abzusprechen, so Dr. Wolfgang Meiners, der die Umweltstation
in Iffens leitet.
Die Besonderheit beim diesjährigen Apfelfest war die Zwergenausstellung von Elvira Koch.
lustige Wichte
Die begeisterte Sammlerin hat nur einen Bruchteil ihrer Zwerge- und Trollesammlung mit nach Iffens
gebracht, um sie einem breiteren
Publikum präsentieren zu können. Im Jahre 1989 während
eines Schwedenurlaubs, hat Elvira Koch die Sammelleidenschaft gepackt.
Mit einem Troll hat alles angefangen. Heute gehören ungefähr 600 Zwerge und Trolle mit zur
Familie von Elvira Koch. Wer sich die lustigen Wichte einmal ansehen möchte, hat dazu noch bis
Sonnabend, 20. Oktober, die Gelegenheit.
In der Nordwest Zeitung der Bericht von Torten Lange
Schönes Fest rund um den Apfel
Umweltstation zeigt Vielfalt des Obstes - Auch Beiträge zum Apfel als Kunst-Thema
Äpfel bieten vielerlei Genuss. Auch gibt es etwas wie eine Apfel-Romantik.
Iffens.
Viele wissen gar nicht, welche Schätze sie in ihrem Garten haben,
sagte Dr. Wolfgang Meiners, Leiter der Umweltstation Iffens. Einer dieser Schätze wurde am
Sonnabend - vor zahlreichem Publikum - in allen seinen Aspekten vorgeführt: der Apfel.
Die Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und die Umweltstation zeigten seine
Vielfalt. Ob als Saft, Wein, Sirup oder Kuchen: der Apfel bietet viele Genüsse.
Eine vierköpfige Familie benötige rund 300 Liter Saft pro Winter, sagte Meiners. Um diese
Menge zu ,pressen wären rund 420 Kilo Apfel erforderlich - und innerhalb einer Stunde ist der Saft
abtransportfähig.
In der Beliebtheitsskala hat der Apfelsaft wieder eine Führungsposition, nachdem sich zeitweilig
der Orangensaft einer größeren Nachfrage erfreute. Vom Geschmack des 100-prozentigen Safts
konnten sich die Besucher bei einer Probe überzeugen.
Der Apfelwein begeisterte ebenso wie der Sirup. Zu Mittag gab's - natürlich - was mit Äpfeln.
Bärbel Supper, Diplom-Pädagogin der Umweltstation, schenkte
Rote-Bete Suppe mit Äpfeln aus.
Es blieb aber nicht beim Nähraspekt: Kunstgegenstände, Literatur, Dekoratives. und Informatives
rund um den Apfel präsentierte das Team den Gästen, nicht zuletzt die Wanderausstellung zum
Projekt Apfelgärten im Seewind. Rund 300 solcher Apfel-Initiativen gebe es derzeit in Deutschland
so Meiners. Eine Sonderausstellung von Elvira Koch zeigte in der Umweltstation die Vielfalt der
Zwerge. Ob als Figuren, Spielzeuge, auf Karten oder in Büchern: Die kleinen Männchen mit der
Zipfelmütze erfreuten Alt und Jung.
Bis zum 3. November jeweils sonnabends können Interessierte in Iffens Äpfel entsaften lassen.
Anmeldung Telefon 04735-920020.