Kreisverband WetteraukreisJETZT Grünen Strom bestellen !Der BUND und viele andere Umweltverbände rufen auf, nun zu einem Anbieter von Grünem Strom zu wechseln.Gründe hierfür gibt es genug – aktuell ist der Antrag der RWE auf „Gefahrzeitverlänge-rung“ des AKW Biblis A. Wir meinen AKWs sind ohnehin gefährlich, aber gerade Biblis A hat die schlimmste Störfallchronik, so dass es auch im „Atomkonsens“ keine län-gere Zeit mehr bekommen hat. Keine Siche-rung gegen Erdbeben, gegen Flugzeugab-stürze, unzureichende Absicherungen – es gibt Mängellisten mit mehr als 40 Einzel-punkten. Es ist ohnehin kaum noch begreif-bar, wie man es verantworten kann, eine solche Anlage im Rhein-Main-Neckar-Ballungsraum weiter zu betreiben. Denn wenn etwas passiert und da war man schon mal 1987 knapp davor, dann kann man die gesamte Region „vergessen“. Schauen Sie mal in Ihre Gebäudeversicherung – dort sind Schäden gegen Atomare Freisetzungen explizit ausgeschlossen. Weil eben keine Versicherung dieses immense Risiko allein mit Sachschäden in die Billionen gehend decken will oder kann – von Verstrahlungen und menschlichem Leid ganz abgesehen. Umweltminister Dietzel wird nicht müde zu sagen: „Die Anlagen sind sicher“, bis er aber auch feststellte, nun ja, dies und das müsse noch nachgerüstet werden. Man kann auch feststellen, Harrisburg, Tschernobyl und Forsmark waren ebenfalls sicher, bis etwas passierte, das man vorher nicht geahnt hat. So gesehen, ist die Bestellung von Grünem Strom auch eine Art „Atomunfallversicherung“, denn wenn keiner mehr Atomstrom bestellte, könnte nichts mehr passieren. Auch dass EON weiterhin im Raum Büdingen–Altenstadt die Hochspannungsfreileitung gegen alle guten Argumente des Naturschutzes bauen will, sollte Grund sein, keinen Strom mehr von EON zu bestellen, um nicht noch deren Umweltzerstörung in der Wetterau über die Stromrechnung mit-zubezahlen. Sie bekommen den Strom von der OVAG – richtig, doch die OVAG bezieht den Strom von der Strombörse oder mit speziellen Einzelverträgen und damit letztlich auch von EON oder RWE oder Vattenfall oder ENBW – allesamt Betreiber von Atomkraftwerken oder klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Der BUND empfiehlt daher einen Wechsel zu Anbieter von Grünem Strom. Da kommt der Strom aus Kraftwerken der erneuerba-ren Energien oder aus effizienten Gas-Blockheizkraftwerken. Zugleich wir der Neubau dieser Anlagen gefördert. Das dies alles stimmt, dafür sorgt das Grüner Strom Label, das vom BUND (und auch NABU, Eurosolar, IPPNW) getragene Gütesiegel. Rein technisch gesehen, bleiben Sie bei der OVAG – d.h. der Netzgesellschaft – aber der umweltfreundliche Strom wird von denen geliefert, denen Sie dann die Stromrechnung in Zu-kunft zahlen. Der Wechsel ist nun noch einfacher als früher – gehen Sie im Internet auf www.atomausstieg-selbst-machen.de oder www.bund-gegen-atomkraft.de In dieser von allen großen Umweltverbänden unterstützten Kampagne finden Sie dort alle Antworten auf Ihre Fragen und vor allem finden Sie dort das Formular Ihres künftigen Grün-Strom-Lieferanten, dass Sie ausfüllen und abschicken sollten. Beim BUND Wetterau können Sie auch For-mulare der Naturstrom AG anfordern. Denn, wenn sich hier viele Neukunden finden, können wir gemeinsam mit der Natur-strom AG eine neue Photovoltaikanlage in der Wetterau bauen. Grünstrom mag etwas teurer sein, aber mit ein paar Sparlampen brauchen Sie wieder weniger. Und es ist allemal billiger als die Kosten, die auf uns alle zukommen, wenn die Umweltschäden sich weiter verstärken. Und noch eines – wir würden uns freuen, wenn Sie auch Freunde, Bekannte und Ver-wandte ansprechen würden! Vielen Dank. |
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