Haushalt

Bei den Sparmaßnahmen der  Stadt Wülfrath 
zwei Millionen Euro übersehen!

Voller Freude verkündigte die Vorsitzende der CDU Wülfrath auf der Neujahrsrede: "Die Nordumgehung kommt! 65 % der Straße bezuschusst das Land." 
Wir können die Freude nicht so ganz teilen. Die Natur erleidet einen unwiederbringlichen Verlust, der Bochumer Bruch wird von Norderbach abgeschnitten. Bei der Finanzierung des über 5 Millionen Euro teuren Projekts muss  die Stadt 2 Millionen bezahlen. 

Die Straße hat für die Stadt keinen irgendwie gearteten Wert! 

a) Die Entlastung für die Wilhelmstraße ist so gering (15%), dass sie kaum merkbar sein wird, oder könnten Sie den Unterschied merken, ob alle 7 oder 8 Sekunden ein Auto an Ihnen vorbei fährt?

b) Die Anbindung an Gewerbegebiete in Norderbach ist nicht nötig, diese Gebiete sind auf Eis gelegt. So hat die Stadt im letzten Jahr die  Entwässerung des Gebiets über (oder besser unter) den Sportplatz vertagt. 

c) das Gewerbegebiet Kocherscheidt – Nord ist mit fast 10 Hektar ausreichend, um zusammen mit den leerstehenden Gebäuden und ungenutzten Flächen auf Jahre hinaus eine sinnvolle Ansiedelungspolitik zu gewährleisten.

Wenn die Wülfrather Politiker ihren Sparwillen wirklich ernst nehmen, dann müssen sie bei der Nordumgehung anfangen zu sparen. Der Verzicht auf die Straße würde Natur erhalten und damit der Attraktivität Wülfraths dienen – ganz kostenlos.

Götz-Reinhardt Lederer, Am Kalkofen 25, 42489 Wülfrath
 

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