400 000 Euro - zu viel für unsere Kinder?

Radwege an der Mettmanner Strasse und Wilhelmstrasse

Schon 1998 ist im Stadtentwicklungsausschuss eine Planung für die Ortsdurchfahrt Mettmanner Strasse - Tangente - Wilhelmstrasse vorgestellt worden, die für 3 Mio Euro neben neuen Parkplätzen auch an beiden Seiten der Strasse Radverkehrswege vorsieht. Auf die Stadt kämen Kosten von 400 000 € zu. Wenn man bedenkt, dass viele Kinder, speziell die, die zur Realschule fahren, an der Mettmanner- oder an der Wilhelmstrasse entlang fahren, wahrlich keine zu hohe Summe, aber die Stadt hat immer andere Prioritäten und gibt ihr Geld für unsinnige Projekte aus wie die Nordumgehung (über 5 Millionen Euro). 

Der Stadtteil Ellenbeek mit etwa 5000 Einwohnern ist von der Stadt abgeschnitten. Als Radfahrer kann man - wenn auch mit Hindernissen - in die Stadt gelangen, aus der Stadt kann man nur verbotenerweise über den Bürgersteig, es sei denn, der Radfahrer riskiert einen Umweg über die steile Goethestrasse durch dichtesten Verkehr.

Der BUND fordert schon seit Jahren, dass die Wilhelmstrasse zwischen Post und Schwarz-Weiss-Haus vom Radfahrer in beiden Richtungen befahren werden kann. Die Regelungen des Radverkehrs lassen dies ausdrücklich zu! 

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