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AKW & Atomwaffen sind Atomkraftwaffen! AKW und Atombomben abschaffen! Pakistan, China, Indien, USA, England, Frankreich, Norkorea, Russland, Israel


AKW & Atomwaffen sind Atomkraftwaffen! AKW und Atombomben abschaffen! Pakistan, China, Indien, USA, England, Frankreich, Norkorea, Russland, Israel


Ein schwerer Atomunfall
im AKW Fessenheim, Biblis, Leibstadt oder anderswo kann einen Teil Zentraleuropas dauerhaft entvölkern und hunderttausende von Opfern fordern. Explodieren wie eine Atombombe können diese Atomkraftwerke aber nicht. Atomexplosionen sind „nur“ bei einem Plutoniumreaktor vom Typ „Schneller Brüter“ möglich.

Dennoch gab und gibt es einen engen Zusammenhang
zwischen der so genannten zivilen Nutzung der Atomenergie und der Atombombe, auch wenn Atomwirtschaft, Energieversorgungsunternehmen, wie EnBW, e.on, RWE, Vattenfall und Atomparteien versuchen, diesen Zusammenhang zu leugnen oder herunterzuspielen. Nach den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki begann die weltweite Kampagne „Atome für den Frieden“, die von den unmenschlichen Folgen dieser Kriegsverbrechen ablenken sollten.

Auch hinter dem gefährlichen Traum
von der so genannten „friedlichen“ Nutzung der Atomenergie in Frankreich, Deutschland und der Schweiz stand ursprünglich der Wunsch nach eigenen, nationalen Atomwaffen.

Heute wird die Welt von den Atomwaffen der folgenden Staaten bedroht:
  • USA
  • US-Atomwaffen in Europa (NATO)
  • Großbritannien
  • Frankreich
  • Russland
  • China
  • Indien
  • Pakistan
  • Israel
  • Nordkorea


Unter Verdacht, Atomwaffen zu besitzen oder zu bauen, steht der
  • Iran
Atomkraftwaffen abschaffen! Dieses Banner können Sie in unserem BUND-Shop erwerben: BUND-Shop

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion
wurden weltweit erfreulich viele Atomwaffen abgerüstet. Doch mit dem „modernisierten“ verbleibenden „Rest“ könnte die ganze Menschheit immer noch mehrfach ausgerottet werden. Die (bisherigen?) Überlegungen der Militärs in den USA, mit so genannten kleinen Atombomben (Mininukes) beschränkte Kriege zu führen, verstärkt die Gefahr eines weltweiten Atomkrieges erneut. Um so deutlicher muss die Forderung sein, Atomwaffen weltweit abzuschaffen. In Deutschland heißt das zuerst die verbliebenen amerikanischen Atomwaffen an den US-Stützpunkten Rammstein und Büchel nicht mehr länger zu dulden und zu verschrotten. Über 60 Jahre nach Kriegsende sollten die Unterwerfungsgesten gegenüber den USA endlich abgestellt werden.

Doch dann bleiben immer noch die Atomkraftwerke,
die mit längerer Laufzeit immer unsicherer und gefährlicher werden. Bei einem Unfall, einem Flugzeugabsturz oder einem jederzeit möglichen terroristischen Anschlag auf ein großes AKW würde die Radioaktivität vieler hundert Hiroshima-Bomben freigesetzt. Das noch größere Problem ist die Gefährdung allen Lebens mit der weltweiten Verbreitung von Atomkraftwaffen durch den Bau von Atomkraftwerken, Urananreicherungsanlagen und dem Schwarzmarkt für Plutonium.

Wieso haben Länder wie Pakistan oder Nordkorea Atomwaffen?
Weil sie mit Hilfe der „friedlichen Nutzung der Kernenergie“ Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Und jedes alte und neue AKW (auch der neue Siemens Euroreaktor EPR) vergrößert die Gefahr für den Weltfrieden. Deutlich wird diese Gefahr auch beim Streit um das iranische /nordkoreanische Atomprogramm und die iranische /nordkoreanische Atombombe. Doch der erhobene Zeigefinger gilt nicht, wenn hinter diesem Zeigefinger eigene Atomwaffen, AKW und Urananreicherungsanlagen stehen. Woher kommt die Anmaßung der Atomstaaten, anderen Ländern das verbieten zu wollen, was sie selber haben? Wie der Kolonialismus lässt sich eine weltweite atomare Zweiklassengesellschaft auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Wer im eigenen Land AKW betreibt, Atomkraftwerke länger laufen lässt, wer heimlich auf den Bau neuer EPR-Siemens Druckwasserreaktoren spekuliert, liefert dem Rest der Welt gute Gründe, neue Atomkraftwerke und Atomwaffen zu bauen, fördert die Proliferation und gefährdet so diesen Planeten und alles Leben. Auch AtomstrombezieherInnen tragen hier eine Mitverantwortung.

AKW & Atombombe = Atomkraftwaffen

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Bei den Atomwaffen
zeigt sich auch die Schizophrenie der UNO-Organisation IAEO / IAEA. Die IAEO ist eine geschickt aufgebaute Tarnorganisation der Nuklearindustrie. Das Ziel der IAEO wurde bei der Gründung folgendermaßen definiert: "Ziel der Organisation ist es, den Beitrag der Atomenergie zum Frieden, zur Gesundheit und zum Wohlstand auf der ganzen Welt rascher und in größerem Ausmaß wirksam werden zu lassen. Sie stellt soweit als möglich sicher, dass die von ihr geleistete Hilfe nicht zur Förderung militärischer Zwecke verwendet wird."

Einerseits soll die IAEO die militärische Nutzung der Atomkraft verhindern, andererseits fördert sie als UNO-Organisation aber indirekt die Proliferation, die Weiterverbreitung von Atomwaffen durch den Bau von AKW in immer mehr Ländern. Die Entscheidung im Nobelpreiskomitee, der IAEO / IAEA 2005 den Friedensnobelpreis zu verleihen, war eine groteske Fehlentscheidung. Das Nobelpreiskomitee hat den atomaren Bock zum Friedensgärtner gemacht.

Die konstruktive Forderung des BUND an den Natogipfel 2009 war die Forderung „Atomkraftwaffen“ abzuschaffen.
Es ist uns eine Freude, dass Barack Obama die alte Forderung des BUND und der Friedensbewegung nach einer Abschaffung der Atomwaffen nun endlich aufgreift. (Was daraus wird, wird sich zeigen) Die große Mehrzahl der deutschen Politiker hätte sich in den letzten Jahrzehnten eher die Zunge abgebissen, als unsere Forderungen nach einer atomwaffenfreien Welt zu unterstützen. Der Wunsch von Herrn Obama Atomwaffen abzuschaffen erhöht unsere Sorgen um den Präsidenten, denn der industriell-militärische Komplex in den USA weiß seine Gewinninteressen zu schützen...


AKW & Atombombe & IAEO

Gleichzeitig verkauft der französische Präsident Sarkozy AKW an Libyen, Marokko, China und verschafft diesen Ländern dadurch die Möglichkeit Atomwaffen zu bauen.
Auch wenn unser jahrzehntelanger Impuls Atomwaffen abzuschaffen endlich in der amerikanischen Politik angekommen ist, bleibt für den BUND und die Friedensbewegung immer noch viel zu tun.

Axel Mayer, BUND Geschäftsführer / Freiburg





Gaddafi, Dschihad, Atomwaffen & Atombomben

CSFR Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhine
BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein 0761/30383



Sarkozys Atomexportpläne gefährden die Zukunft 9.3.2010

Bei einer Konferenz in Paris
forderte Frankreichs Staatspräsident die Finanzierung des Baus von Atomkraftwerken in Schwellenländern durch internationale Entwicklungsbanken. „Er verstehe nicht, warum für Institute wie die Weltbank oder die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) die Unterstützung bei der Errichtung von Kernkraftwerken geächtet sei“, sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy laut Medienberichten bei einer zweitätigen Konferenz, die heute am Sitz der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris endet. Eines der vielen Länder in Spannungsgebieten, in die Herr Sarkozy gerne AKW verkaufen würde, ist Libyen.

Der libysche Staatschef Gaddafi
war erst vor wenigen Tagen wieder einmal „aufgefallen“. Er hatte im Februar 2010 zum Dschihad gegen die Schweiz aufgerufen. „Der ungläubigen und abtrünnigen Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, muss der Dschihad erklärt werden", wurde er in verschiedenen Medien zitiert.

Im Juli 2009 sagte der libysche Staatschef beim G-8-Gipfel: „Die Schweiz müsse zerschlagen und auf ihre Nachbarländer aufgeteilt werden". Gaddafis Sohn Hannibal wurde in der britischen "Sunday Times" folgendermaßen zitiert: „Wenn ich eine Atombombe hätte, würde ich die Schweiz von der Landkarte fegen."


Durch den Bau französischer Atomkraftwerke
in Lybien könnte der Alptraum libyscher Atomkraftwaffen Realität werden. Der Präsident will für den Atomkonzern Areva Atomkraftwaffen an Libyen, Syrien, Marokko, Algerien und in andere Spannungsgebiete verkaufen. Er schloss u.a. mit Syrien und Libyen Abkommen zur Atomzusammenarbeit.

Warum haben Länder wie Pakistan oder Nordkorea Atomwaffen?
Weil sie mit Hilfe der „friedlichen Nutzung der Kernenergie“ Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Und jedes alte und neue AKW (auch der neue Siemens Euroreaktor EPR) vergrößert die Gefahr für den Weltfrieden. Deutlich wird diese Gefahr auch beim Streit um das iranische und nordkoreanische Atomprogramm und die iranische und nordkoreanische Atombombe. Doch der erhobene Zeigefinger in Richtung Schwellenländer gilt nicht, wenn hinter diesem Zeigefinger eigene Atomwaffen, AKW und Urananreicherungsanlagen stehen. Auch darum brauchen wir den Atomausstieg.

Eine, mit dem Unfall von Tschernobyl durchaus vergleichbare Katastrophe für die Menschheit, ist jedes neue Land, das mit Hilfe der sogenannten friedlichen Nutzung der Atomenergie und mit Hilfe von Herrn Sarkozy zum Atomwaffenstaat wird.


Doch der französische Präsident sieht sich als Außendienstmitarbeiter und Vertreter der französischen Atomkonzerne und gefährdet so die Zukunft und den Frieden auf der Welt.

Jean Jacques Rettig (CSFR),
Axel Mayer (BUND Regionalverband)


Nachtrag zur oben stehenden Presseerklärung


An eine kleine, ausgewählte Gruppe von Journalisten und Medien

Wenn ein Fremder meinen Nachbarn bedroht und ich dem Fremden einen Knüppel oder ein Gewehr verkaufe, dann werde ich vermutlich bestraft. Wenn der Nachbar die Schweiz ist, der Fremde Herr Gaddafi und wenn Herr Sarkozy Herrn Gaddafi (und in andere Spannungsgebiete) Atomkraftwaffen liefert, dann wird das natürlich nicht bestraft und es ist nicht einmal ein Thema für die Mehrzahl der Medien. Der Zusammenhang zwischen heutigem Handeln und zukünftigen Folgen spielt in der Berichterstattung dann keine Rolle, wenn das heutige Handeln Gewinne bringt. Der Philosoph Günter Anders hat diese Art des Denkens und Verdrängens einmal Apokalypsenblindheit genannt.
Es wäre gut und wichtig, diese gefährliche Art des Denkens und des Journalismus zu überwinden.

Mit freundlichen Grüßen
Axel Mayer



hier: Mehr Infos zu AKW und Atomwaffen

Die Frankfurter Rundschau berichtete 28.11.2008 über den Zusammenhang zwischen AKW und Atomwaffen
Vom Stromreaktor zur Atombombe - die Übergänge sind fließend. Und gerade im Nahen und Mittleren Osten wird diese politische und technische Grauzone nicht auf den Iran oder Syrien begrenzt bleiben. Mindestens zwölf Atommeiler sind hier inzwischen im Bau oder geplant - unter anderem in Ägypten, Jordanien, Libyen, Algerien, Tunesien, Marokko, Abu Dhabi und der Türkei.

Experten warnen
In den nächsten 20 Jahren werden "große Mengen an zivilem Plutoniummüll" anfallen, warnt eine Studie des Institute for Science and Security (Isis), ein unabhängiger Think-Tank für Militärforschung in Washington. Bis 2020 könnten es rund 13 Tonnen sein, bis 2030 45 Tonnen. Acht Kilogramm Plutonium reichen für den Bau einer Atombombe, schreiben die beiden Autoren, Isis-Chef David Albright und Andrea Scheel. Bis 2020 hätte die Region daher "genug Plutonium für 1700 Atombomben". Albright ist ehemaliger IAEA-Waffeninspekteur, der Mitte der 90er Jahre auch im Irak tätig war.
Zitatende
Dies zeigt, dass die Atomexportpolitik von Herrn Sarkozy ein Verbrechen an der Zukunft ist.


Atomkraftwerke und Atomwaffen sind die jeweils andere Seite der gleichen Medaille, auch wenn die PR-Industrie der Atomlobby alles versucht, diesen Zusammenhang zu leugnen.


Engagieren Sie sich mit uns gegen Atombomben und Atomkraftwerke.

Wenn Ihr Energieversorgungsunternehmen Sie weiter mit Atomstrom bedroht, dann wechseln Sie einfach den Stromanbieter. Und bei Produkten des AKW-Bauers Siemens wird Ihnen sicher auch etwas einfallen.

Axel Mayer




Diesen Text gibt es hier auch kostengünstig als BUND-Flugblatt. Es wäre schön, wenn Sie diese Infoblätter bei Aktionen und Demos weiterverbreiten würden!



(Sie haben sich in diesem Beitrag über den ungewöhnlichen Begriff der Atomkraftwaffen gewundert? Er führt zusammen, was zusammen gehört und was eine geschickte Werbung zu trennen versucht)






Hintergrundinformation: Die Pakistanische Atombombe
  • 1965: Inbetriebnahme des ersten „Forschungsreaktors“. Gleichzeitige Erklärung von Außenminister Bhutto, „einer indischen Atombombe eine eigene entgegen zu setzen“
  • 1972: Energiegewinnung durch pakistanisches AKW. Parallel dazu ständig Versuche die pakistanische Atombombe zu entwickeln
  • Über Urananreicherung und Plutoniumgewinnung (mit chinesisch-deutscher Hilfe) erreicht Pakistan dieses Ziel
  • Seit Beginn der 90er Jahre produziert Pakistan jährlich hochangereichertes Uran für ca. 3 bis 4 Atombomben
  • 1992: Erklärung der Regierung, über eine Atombombe zu verfügen
  • 1998: erster pakistanischer Atomwaffentest





| Proliferation |
Atomenergie und Atomwaffen - eine gefährliche Verbindung


Wolfgang Liebert

Die Wurzeln: Physik, Nukleartechnologie und die Bombe
Als in den 1930er Jahren klar wurde, dass eine Spaltung (Fission) von Atomkernen möglich ist, begannen in einer Reihe von Ländern sogleich wissenschaftliche Projekte, die Möglichkeiten für technische Anwendungen untersuchten, vorrangig die Möglichkeit für eine völlig neuartige und gewaltige Waffe. Der Beginn des Zweiten Weltkrieges - ausgelöst durch die deutschen Faschisten - kann als "außerwissenschaftlicher" Trigger für die ersten Atomwaffenprogramme gelten.

Zunächst konzentrierte man sich auf die Möglichkeit

einer unkontrollierten Kettenreaktion in ausreichenden Mengen von Uran-235. Da dieses Isotop im Uranerz nur in sehr kleinen Anteilen enthalten ist, mussten Technologien zur Anreicherung von Uran entwickelt werden. Nur wenn das Verhältnis von Uran-235 zu Uran-238 von ursprünglich 1:140 auf mindestens 4:1 erhöht werden konnte und damit die Produktion von hoch angereichertem Uran (HEU) gelang, konnte man sicher sein, dass eine Atomwaffe konstruierbar war. Durch einfaches Aufeinanderschießen von zwei zunächst noch unterkritischen Massen hoch angereicherten Urans entsteht eine überkritische Masse, in der dann eine unkontrollierte Kettenreaktion gestartet wird. Dieses Prinzip reicht für eine Atomwaffe aus. Bekanntlich gelang es in den USA nach gewaltigen Anstrengungen, bis 1945 genügend Uran für die Hiroshima-Bombe anzureichern. Diese einfache Uranbombe konnte ohne vorhergehenden Test eingesetzt werden.

Schon 1940 wurde den Physikern klar,
dass Uran-238 dazu neigt, Neutronen einzufangen, wobei ein neues Element entsteht, das später Plutonium genannt wurde und sich ebenfalls hervorragend für die Bombe eignet. Bei Verwendung von Plutonium wird sogar deutlich weniger spaltbares Material benötigt: Die notwendige "kritische Masse" liegt - wenn keine weiteren Effekte wie die Kompression durch konventionellen Sprengstoff und bestimmte Designtricks berücksichtigt werden - je nach Isotopenzusammensetzung bei 10-15 Kilogramm anstatt etwa 50 Kilogramm im Falle von HEU. Auf die aufwändige Urananreicherungstechnologie kann in diesem Fall verzichtet werden. Allerdings benötigt man nun eine Neutronen produzierende Anlage, in der Natururan zu Plutonium transmutiert wird. Dies wussten auch die deutschen Atomwissenschaftler um Heisenberg, die sich bis 1945 vergeblich mühten, eine "Uranmaschine" in Betrieb zu setzen. Schneller waren die Konkurrenten in den USA, die schon 1942 einen Uranreaktor "kritisch" machten und erstmals eine kontrollierte Kettenreaktion technisch demonstrieren konnten.

Der alternative Pfad zur Bombe,

der über die Plutoniumproduktion im Reaktor eröffnet wurde, brachte neben seinen Vorteilen aber auch neue Schwierigkeiten. Eine (kernchemische) Technologie zur Abtrennung von Plutonium aus dem bestrahlten, nunmehr hoch radioaktiv gewordenen Uranbrennstoff musste erfunden werden. Und wenn es gelingt, Plutonium aus dem Reaktor zu gewinnen, taucht eine weitere Hürde auf. Das entstandene Plutonium setzt sich aus einer ganzen Reihe verschiedener Isotope zusammen, und die geradzahligen Isotope weisen für eine Waffenanwendung problematische Eigenschaften auf. So besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Plutonium-240 und Plutonium-242 sich spontan spalten, ohne Anstoß eines von außen kommenden Neutrons. In einer Waffe kann dies zur Frühzündung führen: Ein Neutron aus Spontanspaltung in Plutonium kann die Kettenreaktion starten, bevor die optimale Kompression des Plutoniums durch den umgebenden konventionellen Sprengstoff erfolgt ist. Das Bombenmaterial fliegt durch die erzeugte Spaltenergie möglicherweise schon so früh auseinander, dass die weitere Spaltung von Plutonium trotz der zunächst lawinenartig wachsenden Neutronenmenge bald wieder zum Erliegen kommt. Insgesamt wächst die Wahrscheinlichkeit, dass nur ein kleinerer Teil des Plutoniums tatsächlich gespalten wird und somit die ungeheure Macht der nuklearen Explosion begrenzt bleibt.

Diese Problematik konnte bewältigt werden,
allerdings nur, weil ein im Vergleich mit der Uranbombe weit aufwändigeres Bombendesign entwickelt wurde. Insbesondere mussten technische Vorkehrungen für eine möglichst exakt konzentrische Kompression einer Plutoniumhohlkugel getroffen werden. Am 16. Juli 1945 wurde in der Wüste von New Mexico erstmals eine Plutoniumwaffe erfolgreich getestet und wenige Wochen später gegen die japanische Stadt Nagasaki eingesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

gingen die Atomwaffenprogramme in den dominierenden Großmächten ungezügelt weiter. In den frühen 1950er Jahren wurde die zweite Generation von Kernwaffen erfolgreich getestet, die eine noch weit größere Zerstörungskraft besitzen. Diese Technologie basiert auf der Verschmelzung (Fusion) von leichten Elementen (genutzt wird z.B. Lithiumdeuterid und der sog. superschwere Wasserstoff Tritium), die durch die Strahlungsenergie einer unmittelbar zuvor gezündeten Spaltbombe ausgelöst wird. Diese fortgeschrittene thermonukleare Waffentechnologie wurde zur Grundlage für die fürchterlichen Kapazitäten des vielfachen Overkill, die die Vorherrschaft der neuen Supermächte USA und Sowjetunion begründeten.

Tritium kommt in den Kernwaffenprogrammen
fortgeschrittener Kernwaffenstaaten noch eine weitere wesentliche Bedeutung zu: Kleinstmengen von 1-2 Gramm können, in geeigneter Weise in die Spaltstoffzone einer Atomwaffe eingebracht, durch die dort entstehenden hohen Temperaturen zur Fusion gebracht werden. So entsteht eine zusätzliche Neutronenlawine, durch die die Spaltausbeute der Waffe erheblich gesteigert wird. Solche Booster-Bomben erzielen ein Vielfaches der Sprengkraft gegenüber den ersten Atombombendesigns und öffneten den Weg zur Verkleinerung der Sprengkörper (wichtig z.B. für Raketensprengköpfe) bei gleichzeitiger Effektivierung der Bombenwirkung, der in den etablierten Kernwaffenstaaten konsequent verfolgt wurde.

Atomenergieprogramme
Der Test der ersten Wasserstoffbombe der Sowjetunion brachte die US-Regierung dazu, Ende 1954 das "Atoms for Peace"-Programm zu verkünden. Noch bestand offenbar die Hoffnung, die Verbreitung (Proliferation) der gefährlichen Atombombentechnologie aufhalten und dabei zivile Früchte der militärischen Entwicklungen als weltweites Angebot nutzen zu können. In den späten 1950er Jahren gingen die ersten Reaktoren für die Stromproduktion in Betrieb. In den 1970er Jahren wurden insbesondere Leichtwasserreaktoren zu Exportschlagern in den jeweiligen politischen Lagern. Auch Natururan nutzende Reaktoren - vorrangig aus Kanada -, die besonders gut zur Plutoniumproduktion ohne Notwendigkeit der Urananreicherung geeignet sind, fanden ihren Weg in andere Länder, z.B. Indien.

Heute werden in 31 Staaten Reaktoren
für die Stromerzeugung betrieben. Manche Länder haben eine extrem hohe Atomstromquote, aber insgesamt werden fast 50 Jahre nach Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Reaktors lediglich 16% des Weltstrombedarfs nuklear erzeugt (das entspricht einem nuklearen Primärenergieanteil von nicht einmal 6%). In der sich entwickelnden Welt konnten oder wollten nur ganz vereinzelt Staaten ernsthaft ins Atomgeschäft einsteigen.

Zum Betrieb von Leichtwasserreaktoren,
die bis heute weltweit dominieren, wird Uran in einer schwachen Anreicherung von etwa 3-4% benötigt. Dazu werden Anreicherungstechnologien genutzt, die bereits für Waffenprogramme benötigt worden waren. In den Reaktoren, den "Uranmaschinen", entsteht beim Abbrand der Uranbrennstäbe - wie oben besprochen - als Nebenprodukt naturnotwendig Plutonium (etwa 250 Kilogramm jährlich pro Gigawatt Reaktorleistung).

Plutonium taugt nicht nur als Spaltstoff für Bomben,
sondern kann selbst wiederum als Brennstoff für entsprechend ausgelegte Reaktoren dienen. Allerdings entstehen bei der Produktion plutoniumhaltiger Brennelemente enorme Zusatzkosten, so dass eine wirtschaftliche Attraktivität für die absehbare Zukunft nicht existiert. Die Reaktorbetreiber ziehen daher eigentlich Uranbrennstoff vor. Dennoch wird seit Jahrzehnten in einer Reihe von Ländern Plutonium aus abgebrannten Brennelementen abgetrennt. Basis ist dabei die Wiederaufarbeitung, die für Waffenprogramme entwickelt wurde. Als Grund wird angeführt, dass man um die begrenzten wirtschaftlich sinnvoll ausbeutbaren Uranvorräte der Welt wisse und daher kein potenzieller Spaltstoff verschwendet werden dürfe. Es müsse sogar dafür gesorgt werden, dass zusätzlicher Spaltstoff produziert wird, am besten genug für mindestens tausend Jahre. Dies wäre nur mit Hilfe von Brutreaktoren machbar, denn durch Plutoniumnutzung in Form von Uran-Plutonium-Mischoxid (MOX) in Leichtwasserreaktoren werden die Uranvorräte nur geringfügig gestreckt.

Im Kern schneller Brüter
soll Plutonium als Brennstoff dienen. Gleichzeitig soll in einem Brutmantel aus Natururan mehr Plutonium gewonnen werden als für den Betrieb eingesetzt wurde. Das zusätzlich produzierte Plutonium bestünde fast ausschließlich aus Plutonium-239. Dieses Plutonium ist aber auch für Waffenanwendungen besonders begehrt, weil die oben angedeuteten Probleme beim Bau von Plutoniumwaffen deutlich reduziert würden. Für den gewünschten Zugriff auf den Spaltstoff wäre die Wiederaufarbeitung zwingend. Jahrzehntelange Bemühungen zur Realisierung eines funktionstüchtigen Brutreaktors haben aber nirgends zum Erfolg geführt. Über kleinere Versuchsbrüter ist man praktisch nicht hinausgekommen. Die extremen Herausforderungen an die Sicherheits- und Materialtechnik konnten bislang nicht bewältigt werden.

Eine andere nukleare Zukunftsoption,
die schon seit Jahrzehnten in aufwändigen und teuren Forschungsprogrammen verfolgt wird, könnte in Fusionsreaktoren bestehen. Fast alle Konzepte sehen Deuterium und Tritium als Brennstoff vor. Fusionsreaktoren hätten einen Bedarf von etwa 100 Kilogramm Tritium pro Jahr, das im Reaktor selbst aus Lithium erbrütet würde. Mit einem ersten kommerziellen Reaktor rechnet man allerdings nicht vor 2050. Die wissenschaftliche und technische Machbarkeit sowie die ökonomische Attraktivität müssen erst noch demonstriert werden.

Die großen Fusionsexperimente,
wie das internationale ITER-Projekt, haben allerdings bereits in näherer Zukunft einen Tritiumbedarf, der bisherige zivile Umgangs- und Handelsmargen bei weitem übertrifft. Tritium wird bislang vor allem für die etablierten Atomwaffenprogramme produziert, da es mit einer Halbwertszeit von etwa 12 Jahren zerfällt und daher regelmäßig ausgetauscht wurden muss. In einigen Atomwaffenstaaten (wie USA und Frankreich) wird ein Zweig der Fusionsforschung besonders gefördert, der schon jetzt und durch die im Aufbau befindlichen Großexperimente militärischen Nutzen verspricht: Die so genannte Trägheitseinschlussfusion hat so große Nähe zur Physik thermonuklearer Waffen, dass sie für ein grundlegendes Verständnis der Waffenphysik und für Kernwaffen-Simulationsexperimente höchst attraktiv erscheint.

Weiterverbreitung und Dual-use
Zu den fünf "offiziellen" Atommächten sind inzwischen vier weitere hinzugekommen: Israel, Indien, Pakistan und nach eigenen Angaben auch Nordkorea. Wie war das möglich trotz der internationalen Bemühungen um Nichtweiterverbreitung?

Eine wichtige Erklärung ist, dass Atomenergieprogramme nunmehr als Wurzel für militärische Programme dienen können (Dual-use). Ein enger Zusammenhang zwischen Atomwaffen- und Atomenergieprogrammen erklärt sich schon aus der oben knapp skizzierten Entwicklungsgeschichte der Nuklearforschung und Atomtechnologie.

Die genannten Staaten haben sich das offensichtliche Dual-use-Potenzial nuklearer Forschung, von Technologien und Materialien zu Nutze gemacht. Unter dem Deckmantel ziviler Absichten ist vieles möglich, was letztlich einem Waffenprogramm dient. Es hat sich herausgestellt, dass diese Versuchung in den 1960er und 1970er Jahren auch in einigen europäischen und asiatischen Ländern und später in manchen afrikanischen und südamerikanischen Staaten bestand. Diese haben schließlich auf Waffenprogramme verzichtet - manche allerdings nur unter massivem politischen Druck von außen. Dafür waren sicher auch politische Gründe ausschlaggebend, die interessante Aufschlüsse für heutige Bemühungen um Nichtverbreitung geben könnten.

Die nachholende Entwicklung
in einigen Ländern setzt häufig auf ambivalente, zivil wie militärisch nutzbare Technologien, was einerseits mit wirtschaftlichen Beweggründen erklärbar ist, aber andererseits auch den Aufbau gefährlicher militärischer Potenziale ermöglicht.

Überall, wo Anreicherungstechnologien beherrscht werden
- und noch offensichtlicher dort, wo sie in zivilen Atomenergieprogrammen tatsächlich zum Einsatz kommen -, besteht im Prinzip die Möglichkeit der Hochanreicherung von Uran für Waffen. Wird HEU im zivilen Kontext eingesetzt, ist die Abzweigung für Waffenzwecke grundsätzlich nicht auszuschließen.

Überall, wo die Plutoniumabtrennung beherrscht wird
oder kommerzielle Wiederaufarbeitungsanlagen betrieben werden, besteht in Kombination mit dem Betrieb von Leistungs- oder größeren Forschungsreaktoren im Prinzip die Möglichkeit, an Plutonium für die Waffenproduktion heranzukommen. Die Plutoniumnutzung im Bereich der Energiewirtschaft birgt somit erhebliche Proliferationsgefahren. Bereits heute liegen weltweit etwa 250 Tonnen abgetrenntes Plutonium aus zivilen Beständen vor (etwa ebensoviel wie in den gewaltigen Waffenprogrammen der Atommächte).

Sensitive Technologien, wie verschiedene Methoden der Urananreicherung oder die Plutoniumabtrennung in Wiederaufarbeitungsanlagen, werden heute in etwas mehr als 20 Staaten prinzipiell beherrscht oder großtechnisch betrieben.


Bereits die gegenwärtige MOX-Brennstoffnutzung
muss beunruhigen, da der damit verbundene Umgang mit Plutonium vielfältige Abzweigungsmöglichkeiten für Waffenprogramme schafft. Flächendeckende Brüterprojekte, die gegenwärtig (zum Glück) nicht in Sicht sind, würden diese Problematik dramatisch verschärfen.

Daneben sind alle starken Neutronenquellen nicht nur Reaktoren, sondern auch moderne, genügend leistungsstarke Beschleuniger für die Forschung potenziell für die Produktion von kernwaffenfähigen Materialien geeignet.


Hier zeigt sich die Janusköpfigkeit gegenwärtiger Nukleartechnologie.
Fortgeschrittene Nuklearforschungs- und Atomenergieprojekte schaffen wesentliche und unverzichtbare Voraussetzungen für Atomwaffenprogramme und senken damit die Schwelle zum stets denkbaren Zugriff auf die Bombe.

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), ElBaradei, zitierte mehrfach Befürchtungen, nach denen bis zu 40 Länder das Know-how für Kernwaffen bereits zur Verfügung hätten. Das mag man für übertrieben halten, aber der Betrieb von Leistungsreaktoren kann als ein Indiz für ausreichende wissenschaftliche und technische Fähigkeiten gelten. Etwa 60 Länder betreiben Forschungsreaktoren. In knapp 40 Ländern wird dabei noch immer mit waffenfähigem HEU hantiert (wenn auch zumeist in kleineren Mengen).

Gefahren verringern
Wenn nach Umgangsweisen mit der bedrohlichen Proliferationsdynamik gesucht wird, muss an erster Stelle die Einsicht stehen, dass die Gefahren bereits durch den Zugang zu sensitiven Technologien und Materialien entstehen. Hier liegt die Wurzel des Problems, neben den stets dem Wandel unterworfenen politischen Zielsetzungen. Mehr noch: Die Erlangung technischer Fähigkeiten ist auf längere Sicht irreversibel, politische Macht und politische Regelungen sind demgegenüber höchst instabil oder verändern sich sogar entsprechend den technischen Möglichkeiten.

Da die Wurzel in der Ambivalenz der Nukleartechnologie liegt,

die bereits in ihre Entstehungsgeschichte eingeschrieben ist, kommt man dem Proliferationsproblem letztlich auch nicht durch Sicherungsmaßnahmen (Safeguards) der IAEO bei. Ihre politische Wirkung soll damit nicht völlig in Frage gestellt werden, aber grundsätzlich handelt es sich bei den Safeguards um nachträgliche Maßnahmen, die lediglich nachgeordnet und sehr begrenzt wirksam werden können und überdies fest an die aktuellen politischen Randbedingungen angekoppelt sind, die so wandelbar sind, dass sie sogar zu einem außer Kraft setzen zuvor existenter Safeguards-Vereinbarungen führen können (aktuelles Beispiel Nordkorea). Durchgreifende Verbesserungen wären nur denkbar bei einem bewussten und tief greifenden Souveränitätsverzicht der Staaten und einem völlig veränderten Problembewusstsein bei den Anlagenbetreibern und -entwicklern. Die bloße Existenz von Safeguards als Freibrief für die Arbeit mit sensitiven, proliferationrelevanten Technologien und Materialien zu betrachten, muss jedenfalls auf längere Sicht als fatale Fehleinschätzung angesehen werden.

Auch einseitige Exportkontrollen
derjenigen Staaten, die sensitive Technologien bereits selbst beherrschen, können bestenfalls für eine Atempause sorgen. Es hat sich gezeigt, dass Staaten, die von Exportkontrollen betroffen sind, solche Maßnahmen durch Eigenentwicklungen mittelfristig unterlaufen können. Überdies ist höchst fraglich, ob ein System, das einigen Ländern Zugang zu sensitiven Technologien erlaubt, anderen aber verbietet, auf Dauer stabil (und gerecht) ist. Daraus kann umgekehrt sogar ein Stimulus für eigenständige Entwicklungen im sensitiven Bereich erwachsen.

Es ist daher dringlich,
über Safeguards-Maßnahmen hinaus zu denken. Unter pragmatischer Perspektive, die davon ausgeht, dass eine größere Zahl von Ländern noch für längere Zeit auf Nukleartechnologie setzen, ist vor allem das Konzept der Proliferationsresistenz interessant. Hier liegt eine Chance darin, dass sich nicht jede zivil nutzbare Nukleartechnologie oder jedes Nuklearmaterial gleichermaßen auch für Atomwaffen eignet. Nukleartechnologien, auf deren Nutzung man nicht verzichten will, könnten robust gemacht werden gegen Proliferationsszenarien. Dazu muss die Auslegung der Technologie selbst so verändert werden, dass der Zugriff auf waffengrädiges Nuklearmaterial ausgeschlossen ist.

Ein gutes illustratives Beispiel
ist der technisch machbare weltweite Verzicht auf hochangereichertes Uran (HEU) in Forschungsreaktoren. Als Alternative zu HEU stehen schwach angereicherte aber hochdichte Brennstoffe zur Verfügung, die nicht waffengrädig sind. Die notwendige Umrüstung der Forschungsreaktoren muss jeweils konkret bedacht und durchgesetzt werden. Dies gilt gerade auch für den neuen Münchner Reaktor FRM-II. Diese wesentliche Maßnahme zur Reduzierung der Proliferationsgefahren an ihrer Quelle ist nicht-diskriminierend, sie kann und muss demgemäß Gültigkeit für alle Staaten bekommen.

Ob Proliferationsresistenz
zum durchschlagenden Kriterium auch für die gegenwärtig in Entwicklung befindlichen Nukleartechnologien werden könnte, ist zur Zeit nicht absehbar. Erste Schritte in diese Richtung können bislang überhaupt nicht überzeugen. Wenn nukleare Technologien eine Zukunft bekommen sollten, müssten zuvor überdies weitere zentrale Gefahrenpotenziale (wie in den Bereichen Anlagensicherheit und Atommüll) durch tragfähige Ansätze der Technikgestaltung beseitigt werden. Dazu gehört zweifellos auch, dass Angriffe auf Nuklearanlagen keine katastrophalen Folgen haben dürfen, was zur Zeit für weit mehr als 500 Anlagen in der Welt nicht gegeben ist.

Die gegenwärtige Atomkraftnutzung stellt aus meiner Sicht eine unübersehbare Gefahr für den Weltfrieden dar. Der klügste Ansatz wäre daher ein Verzicht auf diesen gefährlichen Pfad der Energiegewinnung. Mindestens müssten die für unverzichtbar gehaltenen Nukleartechnologien proliferationsresistent gemacht werden. Ansonsten bleibt nur die Gestaltung von Forschung und Technik in übergreifender Perspektive. Demgemäß geht es bereits heute um eine zukunftsfähige Gestaltung des Energiesystems insgesamt. Eine große Herausforderung für Forschung, Dienstleistungsunternehmen, Industrie und die gesamte Gesellschaft.


Dr. Wolfgang Liebert ist wissenschaftlicher Koordinator der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) der Technischen Universität Darmstadt.





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Dieser Artikel wurde 12269 mal gelesen und am 22.7.2014 zuletzt geändert.