Herzlich willkommen
Die BUND-Kreisgruppe Höxter ist nun seit über 25 Jahren in und für unsere Region aktiv. Auf unseren Seiten finden Sie zahlreiche Informationen über uns, unsere Arbeit, Positionen und über unsere Region.
Einiges wurde in dieser Zeit erreicht, anderes noch nicht.
Also machen Sie mit.
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Was ist der BUND ?
Seit seiner Gründung 1975 hat sich der BUND zu einer der wichtigsten Umwelt- und Naturschutzverbände Deutschlands entwickelt. Aus einigen kleinen Gruppen und Bürgerinitiativen ist heute eine große moderne Organisation geworden.
Mehr als 480.000 Mitglieder und Förderer in über 2.200 Gruppen in ganz Deutschland engagieren sich für den Erhalt einer lebenswerten Zukunft, für Natur, reine Luft, sauberes Wasser und gesunde Lebensmittel. - ... mehr>
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Termine und Veranstaltungen>
Einladung zur Schmetterlingsexkursion im Taubenborn
Am Samstag, 30 Juni 2012, veranstaltet die Volkshochschule (VHS) Höxter-Marienmünster in Kooperation mit dem BUND und dem Projekt „Erlesene Natur“ eine Schmetterlingsexkursion im Taubenborn. Dazu sind alle kleinen (ab 6 Jahre) und großen Naturinteressierten herzlich eingeladen. Auf dem rund zweistündigen Rundgang durch das Naturschutzgebiet werden die Tagfalter der Saison vorgestellt und gezählt. Die Ergebnisse fließen in das bundesweite BUND-Projekt „Abenteuer Faltertage 2012“ ein. Während der naturkundlichen Exkursion besteht auch die Möglichkeit einige Schmetterlinge selbst mit dem Kescher einzufangen, um sie genauer betrachten zu können. Die Exkursionsleitung haben Frau Dr. Beate Storkebaum und Hanns-Dieter Mitzka vom BUND im Kreis Höxter. Zur Anmeldung bei der Volkshochschule (VHS) Höxter.
Tag der Parke - Erste Nationalparkinfomesse in Ostwestfalen
Der internationale "Tag der Parke" rückt alljährlich die Bedeutung von National- und Naturparken in das öffentliche Interesse. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Vielzahl von Naturparken, aber erst einen Nationalpark. Die Ausweisung eines zweiten Nationalparks im Bereich Teutoburger Wald, Eggegebirge und Senne wird derzeit intensiv diskutiert. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 20. Mai 2012, in Bad Lippspringe die erste ostwestfälische Nationalparkinfomesse statt. Die Nationalpark-Koordinierungsstelle der Naturschutzverbände und die Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) NRW laden dazu gemeinsam ein. Von 11 bis 18 Uhr wird im und am Kongresshaus, Arminiuspark 9, in Bad Lippspringe ein buntes Programm geboten und in sachlicher Form über die Chancen eines Nationalparks in Ostwestfalen informiert. - ... mehr>
Die Test- und Präsentationsstrecke "Bilster Berg" darf vorerst nicht in Betrieb gehen
Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster hat in vier Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes mit Beschlüssen am 3. Mai 2012 entschieden, dass die sog. Test- und Präsentationsstrecke „Bilster Berg“ in Bad Driburg zwar weiter gebaut, aber nicht in Betrieb genommen werden darf. Betroffene Nachbarn klagen zurzeit vor dem Verwaltungsgericht Minden gegen die immissionsschutzrechtliche Teilgenehmigung zur Errichtung und zum Betrieb der sogenannten Test- und Präsentationsstrecke. Mit einem Eilantrag wollten sie bis zur Entscheidung über die Klagen verhindern, dass die Anlage weiter gebaut und dann in Betrieb genommen wird. Das Verwaltungsgericht hat die - für den 1. Juli 2012 vorgesehene - Inbetriebnahme der Anlage einstweilen untersagt, aber den Weiterbau zugelassen. - ... mehr>
Das Weidenpalais an der Nethe ist eröffnet
Am 29. April 2012 wurde das Lebendbauwerk aus 3.000 Weidenruten, das Weidenpalais im Nethetal, im Rahmen des traditionellen Hoffestes im Schlosspark Rheder feierlich eröffnet. Im Winter wurden für das Bauwerk in der Umgebung rund 300 Kopfweiden geschnitten. In den letzten Wochen beteiligten sich dann viele Freiwillige - auch vom BUND - an der Errichtung des 30 Meter langen und 10 Meter hohen lebendigen Weidenbauwerkes, das ohne Maschinen in Handarbeit entstanden ist. Die Freiwilligen schnitten und flochten Weidenruten zu Geflechten und hoben Pflanzgräben und Löcher aus, in die die Weidenruten gesteckt wurden, damit diese sich bewurzeln, austreiben und zu einem großen grünen Lebendbauwerk zusammenwachsen können. Weitere Informationen zu dem Weidenpalais erhalten Sie unter www.erlesene-natur.de.
Ein klares Votum für einen zweiten Nationalpark in Nordrhein-Westfalen
Die Landesdelegiertenversammlung des BUND hat sich am 22. April 2012 in Bielefeld für einen Nationalpark Teutoburger Wald-Egge-Senne ausgesprochen. Der BUND fordert nun die rasche Realisierung des 2. Nationalparks in NRW. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution plädieren die Naturschützer für die Schaffung eines 8.650 Hektar großen Nationalparks im Teutoburger Wald und der angrenzenden Egge. Nach dem Ende der militärischen Nutzung soll dieser dann um die 11.000 Hektar des angrenzenden Truppenübungsplatzes Senne erweitert werden. Zuvor hatte sich die BUND Kreisgruppe Höxter auf der Jahreshauptversammlung 2011 bereits einstimmig für einen Nationalpark in Ostwestfalen-Lippe ausgesprochen. Daneben präsentierten die Natur- und Umweltschützer weitere Forderungen zur Landtagswahl. - ... mehr
Abenteuer Faltertage 2012 - Schmetterlinge zählen und schützen
Es ist wieder so weit. Mit Stift und Zählbogen machen sich auch in diesem Jahr tausende Naturfreunde bundesweit auf die Suche nach Schmetterlingen. Bereits zum achten Mal ruft der BUND mit dem Abenteuer Faltertage auf, heimische Schmetterlinge zu zählen und Aktionen rund um die "Gaukler der Lüfte" zu starten. Viele Schmetterlingsarten sind weltweit vom Aussterben bedroht. In Deutschland stehen schon 80 Prozent der Tagfalter auf der Roten Liste der bedrohten Arten. In den meisten Fällen haben wir Menschen ihre Lebensräume zerstört. Das Projekt Abenteuer Faltertage will auf die Bedrohung der schönen Tiere aufmerksam machen und UnterstützerInnen für ihren Schutz finden. Meldungen von Tagfalter-Beobachtungen sind in der Zeit vom 1. April bis zum 31. Oktober 2012 auch online möglich. - ... mehr>
Freiwillige für die Betreuung von Krötenzäunen gesucht
Witterungsbedingt kommt es in den nächsten Wochen wieder verstärkt zu Wanderungen von Amphibien. Vor allem Erdkröten, Grasfrösche, Feuersalamander und die Molche verlassen nun ihre Winterquartiere und wandern zu den Laichgewässern. Dabei müssen sie - oft auf abenteuerliche Weise - vom Menschen geschaffene Hindernisse und Straßen überwinden. Deshalb stellen Mitarbeiter der Landschaftsstation derzeit an verschiedenen Orten im Kreis Höxter mobile Schutzzäune auf. Diese leiten die wandernden Amphibien zu Fangeimern bzw. Fangboxen. Von dort müssen die Tiere regelmäßig umgesetzt oder auf die andere Straßenseite getragen und dort wieder freigelassen werden. Insbesondere in Gebieten von Istrup, Herste und Bad Hermannsborn werden dafür dringend noch Freiwillige gesucht. - ... mehr>
Kampagne für einen Nationalpark Teutoburger Wald - Senne
Seit Jahren wird in der Region um einen Nationalpark gestritten. Auf Initiative des Kreises Lippe mit dem CDU-Landrat an der Spitze und mit der Unterstützung der rot-grünen Landesregierung in NRW soll im Teutoburger Wald und der angrenzenden Egge ein ca. 8.650 ha großer Nationalpark entstehen. Nach dem Ende der militärischen Nutzung auf dem angrenzenden Truppenübungsplatz Senne kann der Nationalpark um ca. 11.000 ha erweitert werden. Die NRW-Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU fordern nun das Land Nordrhein-Westfalen und den Kreis Lippe auf, den Nationalpark Teutoburger Wald jetzt einzurichten und nach Ende einer militärischen Nutzung mit der Senne zu erweitern. Bitte schließen auch Sie sich dieser Forderung an und unterstützen Sie sie mit Ihrer Unterschrift. - ... hier online unterschreiben !
Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist die Libelle des Jahres 2012
Die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea), eine der größten und auffälligsten heimischen Libellen, wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) zur "Libelle des Jahres 2012" gekürt. Der Name der Libelle bezieht sich auf die Färbung der Männchen. Am Hinterleib haben sie grüne Flecken auf schwarzem Grund, die schließlich in blaue Flecken übergehen. Im Gegensatz dazu haben Weibchen durchgängig einen braun-schwarz-grün gefärbten Hinterleib. Die Blaugrüne Mosaikjungfer erreicht die beachtliche Länge von bis zu 80 Millimeter, ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 100 Millimeter. Sie gehört noch zu den häufigeren Libellenarten und lässt sich auch an oder in der Umgebung von Park- oder Gartenteichen gut beobachten. - ... mehr>
Demo in Berlin: "Wir haben es satt" - Bauernhöfe statt Agrarindustrie
23.000 Menschen haben am 21. Januar 2012 in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Mega-Ställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert. Verbraucher, Umwelt- und Tierschützer, Imker, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto "Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie" zum Kanzleramt und verlangten eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Die EU-Agrarzahlungen müssten künftig an ökologische, soziale und Tierschutzkriterien gekoppelt und für Großbetriebe gedeckelt werden, verlangten sie. Sämtliche Subventionen für den Agrarexport seien zu stoppen. Zu der Demonstration hatte ein Bündnis aus über 90 Organisationen aufgerufen. - ... mehr
Gewässerkonferenz 2012 in Detmold - weitere Fördergelder für Gewässerprojekte
Am 19. Januar 2012 fand im Detmolder Regierungspräsidium eine weitere Konferenz zum Thema „Lebendige Gewässer in Ostwestfalen-Lippe“ statt. Dazu hatte die Bezirksregierung Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Kreisen, Verbänden und Interessensgruppen eingeladen. Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen und informierten sich bei zahlreichen Vorträgen über unterschiedliche Projekte zur Verbesserung der heimischen Gewässer. Zu Beginn der Konferenz überreichte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl Förderbescheide in Höhe von 6,64 Millionen Euro für Gewässerprojekte zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) an die Landräte der Kreise Lippe, Herford, Minden-Lübbecke und Höxter. - ... mehr>
"Ein Nationalpark für Ostwestfalen-Lippe" - Ausstellung von NUA und Naturschutzverbänden
In Zusammenarbeit mit dem Büro der Naturschutzverbände in Ostwestfalen-Lippe hat die Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) eine Ausstellung erstellt, mit der über einen möglichen Nationalpark in Ostwestfalen-Lippe informiert wird. Die Ausstellung stellt die möglichen Gebietskulissen im Bereich Teutoburger Wald / Egge und der Senne vor. Anhand bedeutender Lebensräume und ausgewählter Arten wird die Bedeutung des Gebietes für den Schutz unseres Naturerbes aufgezeigt. Thematisiert werden auch die Chancen einer Nationalparkausweisung für Naturerlebnis, Tourismus und damit auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Weitere Informationen zu der Ausstellung erhalten Sie auf der Webseite der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW unter: www.nua.nrw.de.
Das Kleine Nachtpfauenauge ist der Schmetterling des Jahres 2012
Das Kleine Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia), einer der größten und farbenprächtigsten Nachtfalter, wurde von der Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des BUND zum Schmetterling des Jahres 2012 gekürt. Seinen Namen verdankt der Falter ausgeprägten augenähnlichen Flecken auf den Flügeln. Sie dienen zur Abschreckung von Feinden. Kleine Nachtpfauenaugen nehmen keine Nahrung auf. Sie zehren allein von den Reserven, die sie sich als Raupen angefressen haben. Daher leben die Falter nach ihrem Schlüpfen nur wenige Tage. Mit der Ernennung des Kleinen Nachtpfauenauges zum Schmetterling des Jahres macht die Jury auf die besondere Schönheit dieses Schmetterlings und auf die generelle Gefährdung der Schmetterlinge aufmerksam. - ... mehr>
Ein Rettungsnetz für die Wildkatze - verschenken Sie eine Wildkatzen-Patenschaft
Unberührte Wildnis gibt es bei uns kaum noch. Im Gegenteil: Zugunsten von Bauprojekten und Straßen geht immer mehr Natur verloren. Für Wildtiere wird es deshalb zunehmend schwieriger neue Lebensräume zu finden. Mancherorts ist es fast schon unmöglich geworden. Allein beim Überqueren von Straßen verlieren alljährlich tausende ihr Leben. Auch die letzten Raubkatzen Europas, die Wildkatzen und Luchse, werden auf ihren Wanderungen in neue Reviere immer wieder zu Verkehrsopfern. Damit Wildkatzen und Luchse - aber auch Rothirsche und viele andere Wildtiere - gefahrlos wandern können, verbindet und vernetzt der BUND Wälder durch grüne Korridore aus Büschen und Bäumen. Mit einer Wildkatzen-Patenschaft unterstützen Sie das Projekt „Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“ des BUND. - ... mehr>
BUND klagt gegen Teststrecke Bilster Berg
Der nordrhein-westfälische Landesverband des BUND hat am 26. September 2011 beim Verwaltungsgericht Minden Klage gegen die Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer ständigen Teststrecke für Kraftfahrzeuge am Bilster Berg im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge erhoben. Der BUND kritisiert vor allem die unzulässig hohen Lärmbelastungen und Verstöße gegen das Naturschutzrecht. Die Klage wird von der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" unterstützt. Auf dem 85 ha großen Gelände eines ehemaligen Munitionsdepots bei Bad Driburg soll ein 4,2 Kilometer langer Rundkurs entstehen. - ... mehr>
Ein lebendes Weidenbauwerk an der Nethemündung - so wird’s gemacht
Im Rahmen des landesweiten Wettbewerbes „Schulen ans Wasser“ und des kreisweiten Projektes „Erlesene Natur“ errichteten Schülerinnen und Schüler der Hoffmann von Fallersleben-Realschule in Höxter in ihrer Freizeit ein Lebendbauwerk aus Weidenruten. Zuvor, im Oktober 2010, waren schon einige Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Biologie der 8. Klasse der Schule mit dabei als das Naturerlebnisgebiet Nethemündung feierlich eröffnet wurde. Anschließend planten sie ihr eigenes ehrgeiziges Projekt hier aus Naturmaterialien ein lebendes Bauwerk (Tipi) aus Weidenruten anzufertigen. Also trafen sie sich an mehreren Nachmittagen um tatkräftig mit Säge, Astschere, Spaten, Schaufel, Spitzhacke, Beil und Hammer anzupacken. Am 27. Mai 2011 feierten sie nun selbst Eröffnung. - ... mehr>
Neuer Band der Schriftenreihe "Beiträge zur Naturkunde zwischen Egge und Weser" erschienen
Im Mai 2011 ist der aktuelle Band 22 (2010/2011) der Schriftenreihe "Beiträge zur Naturkunde zwischen Egge und Weser" erschienen. Die Schriftenreihe wird gemeinsam von der Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V., dem Naturkundlichen Verein Egge-Weser (NEW), dem Verein Naturschutz aktiv, dem NABU Kreisverband Höxter und der BUND Kreisgruppe Höxter herausgegeben. Im aktuellen Band wird unter anderem über die Verbreitung der Gestreiften und Zweigestreiften Quelljungfer (Cordulegaster bidentata / C. boltoni), die Kreuzkröte (Bufo calamita) und die Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans) im Kreis Höxter berichtet. Darüber hinaus finden sich Beiträge über die Vögel des Jahres 2010 und 2011 sowie zu den Naturschutzgebieten Weldaer Berg, Gräunenberg und Mühlenberg. - ... mehr
BUND lehnt Salzabwasserpipeline an die Oberweser ab
Der BUND im Kreis Höxter lehnt aktuelle Planungen (vom 16. Dezember 2010) des Unternehmens K+S Kali GmbH, Kassel, zum Bau einer Salzabwasserpipeline an die Oberweser aus grundsätzlichen Überlegungen ab. Eine Einleitung von Salzabwasser aus der Kaliproduktion über eine Fernleitung in die Oberweser stellt keine Lösung der Probleme dar, sondern verlagert sie nur von der Werra an die Weser. Erforderlich sind grundsätzliche Lösungen, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation beider Flüsse führen. Die BUND Kreisgruppe Höxter weißt darauf hin, dass sich auch aus gesetzlichen Vorgaben, u. a. dem Verschlechterungsverbot der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, eine Einleitung von Salzabwasser in die Oberweser verbiete. - ... mehr
Öffnung des Alten Klippenwegs verstößt gegen Europarecht
Das Naturschutzgebiet „Hannoversche Klippen“ zwischen Würgassen und Bad Karlshafen ist mit seinen Buntsandstein-Felsen und seinen totholzreichen Eichen-Buchenwäldern nicht nur eine Attraktion für Erholungssuchende, sondern auch eine naturkundliche Besonderheit mit überregionaler Bedeutung. Die Planung des so genannten Skywalks in diesem Naturschutzgebiet erregt seit Monaten die Gemüter. Die Errichtung dieser Aussichtsplattform ist nach Ansicht des Kreises der so genannte „Leuchtturm“ des Projektes „Erlesene Natur“ und war ein Hauptrund für den Gewinn des Wettbewerbs. Der BUND im Kreis Höxter begrüßt grundsätzlich die Ziele dieses Projektes, bei dem die europaweit bedeutenden Naturgüter des Kreises Höxter den Menschen näher gebracht werden sollen. Die Errichtung des Skywalks stellt für sich gesehen jedoch einen Eingriff in das Naturschutzgebiet dar. - ... mehr>
Erlebnisgebiet Nethemündung eröffnet
Am 07. Oktober 2010 eröffneten Landrat Friedhelm Spieker, Höxters Bürgermeister Alexander Fischer und die Achtklässler des Neigungskurses Biologie der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule in Höxter das fünfte von künftig achtzehn Naturerlebnisgebieten im Kreis Höxter. Im Rahmen des Projektes „Erlesene Natur - Naturerleben im Kulturland Kreis Höxter“, das von der Europäischen Union und dem Umweltministerium des Landes Nordhein-Westfalen finanziell gefördert wird, wurden direkt am Weserradweg R 99 bei Godelheim neben einer Schutzhütte verschiedene Sitzmöglichkeiten geschaffen und eine Informationstafel über das Naturschutzgebiet Nethemündung aufgestellt. Unter dem Motto: „Erfrischung im Reich der Prachtlibellen“ wurde außerdem eine Stelle am Netheufer für Besucher zugänglich gemacht. Dieser Bereich soll künftig für Umweltbildungsveranstaltungen genutzt werden. - ... mehr>
Salzeinleitung: „So geht es nicht !“ – BUND wirft Kali & Salz Salamitaktik vor
Der BUND fordert Menschen, Städte und Gemeinden an Werra und Weser zum Protest gegen die Kali + Salz AG (K+S) auf. Anlass ist ein neuerlicher Antrag des Unternehmens, der die zeitlich unbegrenzte Einleitung salzhaltiger Abwässer in die Werra vorsieht. „So geht es nicht!“, stellt Brigitte Martin, Vorstandssprecherin des BUND Hessen, auch im Namen der Landesverbände Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Bremen fest. „Mit dem Antrag zur zeitlich unbegrenzten Gewässerverschmutzung hat das Unternehmen den Bogen überspannt.“ Denn K+S ignoriert mit diesem Antrag die Empfehlungen des „Runden Tisch Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“. Dieser Runde Tisch, bei dem auch Vertreter des BUND mitgewirkt hatten, hatte im Februar diesen Jahres nach zweijährigen Beratungen Empfehlungen für den Umgang mit den Salzabwässern abgegeben. - ... mehr
Mit dem BUND der Natur auf der Spur - was kreucht und fleugt denn da ?
Auch in diesem Jahr waren wir in den Schulferien wieder mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Ferienprogramme Aktion Ferien(s)pass Höxter/Boffzen und Kinderferien(s)pass Steinheim 2010 im Kreis Höxter unterwegs, um die Artenvielfalt „vor unserer Haustür“ zu entdecken; beispielsweise in den Naturschutzgebieten Emmeroberlauf in Steinheim am 13. August 2010 und Ziegenberg bei Höxter am 23. August 2010. Von der Veranstaltung am 19. Juli 2010 "Der Natur auf der Spur - was kreucht und fleugt rund um Schloss Corvey ?" berichtete sogar Radio Hochstift tags darauf mehrfach. Auf unseren Exkursionen am Weserufer (s. Foto), an Bächen und in Auenwiesen wurden zahlreiche Tiere wie Fische, Amphibien, Libellen, Schmetterlinge, Heuschrecken usw. erkäschert, zwischenzeitlich in Eimern, Lupendosen etc. zu Anschauungszwecken aufbewahrt und anschließend wieder freigelassen - ... mehr>
Zwei Projekte für lebendige Gewässer im Kreis Höxter
Seit Dezember 2000 bildet die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) den rechtlichen Rahmen für die gesamte Wasserwirtschaft in der Europäischen Union. Im Kern verlangt die Richtlinie die Erreichung eines guten ökologischen und chemischen Zustandes aller Oberflächengewässer sowie einen guten chemischen und mengenmäßigen Zustand des Grundwassers bis zum Jahre 2015. Im Kreis Höxter gibt es dazu zwei Projekte: Das „Gewässerentwicklungsprojekt im Kreis Höxter“ sowie die Erarbeitung eines "Konzeptes zur hydromorphologischen Verbesserung der Fließgewässer im Kreis Höxter". In dem Projekt sollen Gewässerabschnitte ermittelt werden, an denen bereits kurz- bis mittelfristig Renaturierungen durchgeführt werden können. Am 08. Juli 2010 fand dazu der dritte und letzte Abstimmungs-Workshop statt. - ... mehr>
Apfellagerung in Apfelstiegen
Die Lemgoer Ortsgruppe im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. hat 2008 ein Projekt zur Förderung der Einlagerung von Äpfeln begonnen um damit auch den Absatz von alten Apfelsorten aus Streuobstwiesen zu fördern. Da viele der alten Apfelsorten über eine natürliche Lagerfähigkeit von bis zu 8 Monaten verfügen, braucht man im Frühjahr nicht Äpfel aus Neuseeland oder Südamerika zu kaufen. Dies ist ein unnötiger Energieverbrauch, der auch bei den in deutschen Kühlhäusern eingelagerten Äpfeln anfällt. Um die Einlagerung zu vereinfachen, hat der BUND Lemgo stapelbare Apfelstiegen entwickelt, die von der Tischlerei der Lebenshilfe in Begatal bei Lemgo hergestellt werden. Aufgrund von Anregungen von Käufern und eigenen Ideen wurde inzwischen das Angebot optimiert. - ... mehr>
Landes-Arbeitskreis Wasser tagte in Höxter - Plädoyer für lebendige Gewässer
Der Verbände übergreifende Landes-Arbeits-Kreis Wasser (VLAK) traf sich am 08. Juni 2010 in Höxter. Ehrenamtliche Gewässerschützer der drei anerkannten Naturschutzverbände LNU, NABU und BUND stimmen in dem Arbeitskreis (AK) ihre landesweiten Aktivitäten im Beteiligungsprozess zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) ab. Schwerpunktthema war an diesem Tag die Darstellung und Umsetzungsmöglichkeit eines Trittsteinkonzeptes. Anschließend ging es in Fahrgemeinschaften zu ausgewählten Punkten einiger Fließgewässer im Kreisgebiet (z. B. Schelpe, Brucht, Emmer), um sich mit den Gegebenheiten vor Ort zu befassen und Lösungsmöglichkeiten für einen kosteneffizienten Weg zum einem guten Gewässerzustand zu erörtern. Neben problematischen Gewässerabschnitten gibt es im Kreis auch zahlreiche Gewässer mit einem hohen Entwicklungspotenzial. - ... mehr>
Corveyer Eichenallee bleibt erhalten – Weserradweg R 99 wieder freigegeben
Viele Spaziergänger und Radwanderer haben es schon bemerkt; seit dem 21. Mai 2010 ist es auch offiziell: Die Eichen im Weserbogen bei Corvey bleiben stehen und der Weg ist wieder freigegeben. Ein neuer Vertrag sichert den Erhalt und regelt die Verkehrssicherungspflicht. Seit Juli 2008 war der beliebte Spazierweg und Abschnitt des Weserradweges R 99 wegen „Astbruchgefahr° gesperrt. Nun wurde eine tragfähige Lösung gefunden, die langfristig den Erhalt der ökologisch bedeutsamen Naturdenkmäler sicherstellen soll. Die zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit notwenigen Pflegemaßnahmen wurden in den letzten Tagen abgeschlossen. Dabei konnten nun doch alle Bäume erhalten werden. Die Laubbäume wurden um das Jahr 1780 gepflanzt um die dahinter liegende Obstplantage der Civitas, der Siedlung um das damalige Kloster Corvey, gegen winterlichen Eisgang der Weser zu schützen. - ... mehr
Eine Klimatour auf dem Weserradweg - BUNDjugend Bremen machte auch Station in Höxter
Vier Jugendliche aus der BUNDjugend Bremen starteten am 17. Mai 2010 ihre fünftägige Radtour in Hannoversch Münden nach Bremen. Sie besuchten während ihrer 419 km langen Tour drei Schulen und eine Umweltgruppe. Die Idee zu dem Projekt kam Christian Gudz und Robin Volkmar, nachdem von Christopher Keene auf seiner Fahrradtour von England zum Klimagipfel nach Kopenhagen, in Bremerhaven eine Schülermitfahrt organisiert wurde. Der Plan war ein Umweltbildungsprojekt, das Schülern zeigen sollte, dass sich Jugendliche durchaus aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Der Biokurs der Klasse 7 in der Hoffmann von Fallersleben-Realschule in Höxter war erste Anlaufstelle. Es wurde über Klimaschutz informiert, über Klimaschäden diskutiert und vor allem gemeinsam überlegt, was jeder tun kann. - ... mehr>
Willkommen Wolf - erster gesicherter Nachweis in NRW seit über 100 Jahren
Der letzte Wolf in Nordrhein-Westfalen wurde im 19. Jahrhundert gesichtet. Jetzt hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bestätigt, dass sich im Dezember vergangenen Jahres erstmals wieder ein Exemplar des Raubtiers in Ostwestfalen aufgehalten hat. Das habe die DNA-Analyse von Fellhaaren ergeben, die an einem in der Gegend um Borgentreich im Kreis Höxter tot aufgefundenen Schaf entdeckt worden waren, teilte das Amt mit. Fachleute hatten von Anfang an vermutet, dass es von einem Wolf gerissen wurde. Bislang fehlte aber der letzte Beweis. Nach Angaben des Landesamts ist der DNA-Test der erste Beleg für einen Wolf in Nordrhein-Westfalen seit über 100 Jahren, möglicherweise seit 150 Jahren und mehr. Den letzten bestätigten Abschuss eines Wolfs verzeichnen die Archive für das Jahr 1839. Danach gab es nur noch wenige Einzelbeobachtungen. - ... mehr>
Runder Tisch plädiert für Ende der Salzeinleitung in die Werra bis spätestens zum Jahr 2020
Auf seiner 16. und letzten Sitzung hat der Runde Tisch „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“ am 09. Februar 2010 in Kassel eine Empfehlung an die Politik ausgesprochen. Der Runde Tisch plädiert sowohl für ein Ende der Einleitung von Salzlauge in die Werra bis spätestens zum Jahr 2020 als auch für ein Ende der Versenkung in den Untergrund. Außerdem empfiehlt der Runde Tisch den Bau einer ca. 500 -700 Millionen Euro teuren Salzabwasserpipeline zur Nordsee. Dies wurde mehrheitlich mit 20 Ja-Stimmen gegen 3 Nein-Stimmen verabschiedet. Gegen den Bau einer Nordsee-Pipeline sprachen sich das Land Niedersachsen und der Düngemittelhersteller K+S (Kali und Salz AG) selbst aus. Die Empfehlung des Runden Tisches, an dem auch Vertreter der Umweltverbände beteiligt waren, soll nun als Grundlage für die kommenden politischen Debatten dienen. - ... mehr
BUND fordert: Runder Tisch zur "Werra/Weser-Versalzung" muss reinen Tisch machen
Der Runde Tisch muss reinen Tisch machen! Der BUND fordert: Alle technologischen Möglichkeiten vor Ort zu nutzen und eine Pipeline in die Nordsee zu prüfen. Am Dienstag, dem 09. Februar 2010, wird der „Runde Tisch Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“ seine abschließenden Empfehlungen an die Politik verabschieden. Es geht um den Stopp der Versalzung von ca. 500 km Fließgewässer von Werra und Weser sowie der Grundwasservorräte im hessisch-thüringischen Grenzgebiet. Der BUND fordert den Runden Tisch auf, mit seinen Empfehlungen für einen sofortigen Stopp der Versalzung des Grundwassers und ein schnelles Ende der Einleitung von Salzwasser in die Werra zu sorgen. Vom Runden Tisch sind mutige Vorschläge gefordert, die in absehbarer Zeit umsetzbar sind, und langfristige und nachhaltige Lösungen schaffen. - ... mehr
Viel Wissenswertes über Schmetterlinge auf der Jahreshauptversammlung 2010
Ganz im Zeichen der Schmetterlinge stand die diesjährige Jahreshauptversammlung der BUND Kreisgruppe Höxter am 21. Januar 2010. Beate Storkebaum berichtete über die Ergebnisse der letzten fünf Jahre der Projekte "Abenteuer Faltertage" und "Tagfaltermonitoring" in Höxter. Die Ergebnisse fließen ein in die beiden bundesweiten Projekte des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Sie sollen zum besseren Verständnis von Schmetterlingen, der Kenntnis ihrer aktuellen Verbreitung und allgemein zum Schutz der Natur in Deutschland beitragen. Denn inzwischen sind 80 % der 190 Tagfalterarten in Deutschland akut vom Aussterben bedroht. Die Gründe sind vielfältig, vor allem sind es die Zerstörung von Lebensräumen, Umweltgifte und wahrscheinlich auch der Klimawandel. - - ... mehr>
Aus für Salzabwasser-Pipeline zur Weser oder Nordsee ?
Der Niedersächsische Landtag lehnt Pipeline ab. Mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und Linke hat der Niedersächsische Landtag heute (20. Januar 2010) in einer Entschließung die Landesregierung in Hannover auffordert, "sich nachdrücklicher gegen den geplanten Bau von Abwasserpipelines sowohl in die Weser als auch in die Nordsee zu wenden". Gleichzeitig solle die Niedersächsische Landesregierung alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten zur Verhinderung der weiteren dauerhaften Entsorgung der Salzabfälle der Kaliindustrie in Werra und Weser prüfen. Die Entschließung wurde in einer ersten Stellungnahme vom Runden Tisch „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliindustrie“ kritisiert, der weiterhin eine Pipeline-Lösung favorisiert. Zustimmung kommt hingegen von der Werra-Weser Anrainerkonferenz. - ... mehr
Atomausstieg selber machen - jetzt Stromanbieter wechseln
All denjenigen, denen der Atomausstieg zu lange dauert, empfiehlt der BUND die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Handeln Sie jetzt. Machen Sie Atomstrom zu einer immer schwerer verkäuflichen Ware und wechseln Sie gleich mit Beginn des neuen Jahres zu Ökostrom-Versorgern. ... jetzt Stromanbieter wechseln.
Mit wenigen Zeilen auf einem Briefbogen oder ein paar Klicks im Internet lässt sich die Vertragsbeziehung zu den Atomstromproduzenten beenden. Der Strom wird stattdessen von einem der Unternehmen geliefert, die sich einer zukunftsfähigen, Klima schonenden und risikoarmen Stromerzeugung verschrieben haben - also aus effizienter Energieumwandlung und erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind oder Biomasse. ... mehr
Bürgerinitiative gegen Steinbruch-Planung bei Fürstenau
Mit großen Transparenten macht die ortsansässige Bürgerinitiative „Kein Steinbruch in Fürstenau“ e.V. auf eine mögliche Steinbruch-Planung aufmerksam. Hier sollen mitten im Landschaftsschutzgebiet ein ca. 8,6 ha großer Steinbruch und eine Bodendeponie entstehen. Zwar hat sich inzwischen auch der Rat der Stadt Höxter gegen solche Pläne klar positioniert, doch liegt eine endgültige Entscheidung darüber beim Regionalrat in Detmold. Auch die BUND Kreisgruppe Höxter unterstützt die Bürgerinitiative bei ihrem Engagement für den Erhalt der Landschaft, einer alten Eichenallee, durch die künftig täglich zwischen 50 bis 130 LKW’s zum geplanten Steinbruch fahren sollen sowie gegen mögliche zusätzliche Umweltbelastungen wie Lärm und Staub. - ... mehr>
Gutachten belegt: Werraversalzung reduziert Artenvielfalt - BUND fordert Ende der Salzeinleitungen
Auch neun Jahre nach Einführung der EG-Wasserrahmenrichtlinie werden noch immer über 450 Kilometer Flusslauf von Werra und Weser durch die Salzeinleitungen aus der Kaliindustrie massiv geschädigt. Da mehrfach behauptet wurde, andere Belastungen seien am schlechten Zustand der Werra schuld, haben u. a. der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Stiftung für die Natur Ravensberg und der Verein Büro am Fluss - Lebendige Weser im vergangenen Jahr ein Gutachten in Auftrag gegeben. Darin belegen die Gutachter vom Institut für Gewässerökologie und Fischereibiologie Jena (IGF) eindeutig den Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Artenvielfalt und der Salzeinleitung in die Werra. Diese sind hauptverantwortlich für den schlechten ökologischen Zustand des Flusses. - ... mehr
Bachpaten AG will Schmetterlinge erforschen
Die Bachpaten AG der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule in Höxter will ihr Schulgelände schmetterlingsfreundlicher gestalten. Deshalb pflanzten die Schülerinnen und Schüler im Eingangsbereich ihrer Schule einen von der BUND-Kreisgruppe Höxter gespendeten Schmetterlingsstrauch. Im nächsten Jahr will sich die Bachpaten AG dann auch an den deutschlandweiten Tagfalterzählungen beteiligen und erforschen, welche Tagfalterarten auf ihrem Schulgelände überhaupt zu beobachten und welche Blüten bei den Schmetterlingen besonders beliebt sind. Die AG setzt sich immer wieder tatkräftig für die Artenvielfalt und den Erhalt von Lebensräumen ein. Schon im vergangenen Schuljahr wurden bereits verschiedenen Themen rund ums Wasser bearbeitet. ... mehr>
Amphibien-Exkursion für Kinder - mit dem BUND der Natur auf der Spur
Die erste Amphibien-Exkursion des Jahres am Samstag (15.03.08) im artenreichen Gebiet des NSG Grundlose-Taubenborn vermittelte passend zur Frühjahrsaktivität von Erdkröten und Molchen Einblicke in das Leben und die Welt der wechselwarmen Artengruppe. Wieso gibt es Frühjahrswanderungen, wo sind die Erdkröten oder Feuersalamander im Winter und warum leben in unserem Gartenteich keine Frösche? Diese und viele andere Fragen wurden im Rahmen der Exkursion beantwortet. Begeistert waren vor allem die zahlreichen Kinder unter den rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von den gelbschwarz gefärbten Feuersalamandern, den vielen Molchen und Erdkröten, die schon auf der Straße am Hangfuß des NSG Ziegenberges anzutreffen waren. Die Straße ist auf Initiative des BUND im Frühjahr - wegen „Krötenwanderung“ - für den nächtlichen Autoverkehr gesperrt. ... mehr
Bachpaten-AG engagiert sich für den Schutz von Wasseramseln
Die Bachpaten-AG der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule engagiert sich für den Schutz von Wasseramseln und von Bächen in Höxter. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Schule und dem Verein Büro am Fluss bauten die Schülerinnen und Schüler im Winter unter der Anleitung des NABU Höxter mehrere Wasseramsel-Nistkästen aus Holz. Diese wurden nun in Zusammenarbeit mit der BUND-Kreisgruppe Höxter an verschiedenen Bücken an Schelpe, Grube, Bollerbach und Nethe angebracht. Die Nisthilfen werden künftig von den Schülerinnen und Schülern der AG in regelmäßigen Abständen kontrolliert, um festzustellen, ob diese von den Vögeln auch angenommen werden und um Aussagen zur aktuellen Verbreitung der Art entlang der Bäche machen zu können. ... mehr
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