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OSART Mission: Die Pro-Atom Missionare der IAEO / IAEA "kontrollieren" AKW Fessenheim

C.S.F.R / Chemin de la Croisette 16 / F-67130 Fréconrupt
BUND RV Südlicher Oberrhein / Wilhelmstr. 24a / 79098 Freiburg
NWA –Nie Wieder Atomkraftwerke / Murbacherstrasse 34 / CH-4056 Basel



Hier unserer Kurzkritik an der IAEO-OSART Mission:
Überall rufen AKW-Betreiber und Atomlobby aus Akzeptanzgründen nach den "Kontrollen" der scheinbar neutralen Internationalen Atomenergiebehörde und die IAEO verkündet dann die "geprüfte Ungefährlichkeit" der Atomanlagen. Gerne greifen die Medien diese scheinbar neutrale Kritik auf. Doch die IAEO ist eine Lobbyorganisation der Atomindustrie, die zur Zeit massiv gegen den deutschen "Atomausstieg" kämpft. Bei diesen so genannten OSART - Kontrollen verdienen sich viele ehemals leitende AKW-Angestellte ein "Zubrot".


AKW Fessenheim: OSART-Mission: Kontrolle oder Kontrollillusion?


Das altersschwache AKW Fessenheim gehört schnellstmöglichst abgestellt. Solange das AKW allerdings läuft, sollte es auch nach unserer Ansicht zumindest gut kontrolliert werden. An der “Qualität” der zwei in diesem Jahr stattfindenden Kontrollen (OSART-Mission und 10 Jahresinspektion) haben BUND, NWA und CSFR allerdings Zweifel. Wir sehen die “Kontrollen” in einem engen Zusammenhang mit dem Wunsch der Betreiber das AKW so lange zu betreiben, bis neue AKW in Fessenheim gebaut sind.

Hier ein klassisches Zitat nach einer solchen "Kontrolle" auf der Kernkraftwerk-Philippsburg-Seite von Wikipedia:
"In einer mehrwöchigen Untersuchung stellten die Experten der IAEO fest, dass das KKP 2, gemessen an den internationalen Standards, eine sehr gute Anlage ist. Besonders positiv fielen die Motivation und Teamfähigkeit des Personals, die Sicherheitskultur, die Instandhaltung und das Alterungsmanagement sowie die Ordnung und die Sauberkeit in der Anlage auf." Immer gibt es natürlich auch einen Hauch von Kritik...

Kein Wunder, dass die Atomkonzerne E.ON, Vattenfall, EnBW und RWE
und deren Vertreter in den Parlamenten gerade ihre umstrittensten Atomanlagen gerne von der IAEO untersuchen lassen. (In Südbaden der EnBW-Lobbyist Gundolf Fleischer Quelle: hier) Atomlobbyist und Ministerpräsident Günther Oettinger lobt die geplante Fessenheim Kontrolle: “Eine entsprechende vertrauensbildende Maßnahme im Kernkraftwerk Philippsburg II hat sich bewährt.” Solche "Scheinkontrollen" sind eine besondere Form von Greenwash.

Die IAEO ist eine geschickt aufgebaute Lobbyorganisation der Nuklearindustrie.
Das Ziel der IAEO wurde bei ihrer Gründung folgendermaßen definiert: "Ziel der Organisation ist es, den Beitrag der Atomenergie zum Frieden, zur Gesundheit und zum Wohlstand auf der ganzen Welt rascher und in größerem Ausmaß wirksam werden zu lassen."
So wundert es nicht, dass es das hauptsächliche Ziel der IAEO nach der Katastrophe von Tschernobyl war einen wirtschaftlichen Rückschlag für die Atomindustrie zu verhindern. Die IAEO hat an der Verschleierung der Folgen des Unglückes für Gesundheit, Umwelt und Landwirtschaft mitgewirkt.

Glaubwürdig, neutral und unabhängig sind die IEAO-OSART Kontrollen nicht. Diese “Kontrollen” sollten zumindest durch wissenschaftliche Untersuchungen kritischer WissenschaftlerInnen ergänzt werden.

Hier unsere Kurzkritik an der 10-Jahresinspektion
Der BUND und die CSFR hoffen, dass die erneute Revision von Fessenheim nicht wieder von Pleiten, Pech und Pannen geprägt sein wird, wie die Inspektion 1989. Im Oktober 1989 verkündete die Fessenheimer Kraftwerksleitung voller Stolz die Ergebnisse der ersten großen Überprüfung: Von 19 Haarrissen am Reaktor sei lediglich einer mit nennenswerter Größe (sieben Millimeter) festgestellt worden, der sich zudem seit der letzten Messung nicht verändert habe und kein Sicherheitsrisiko darstelle. Die teure, werbewirksame und personalintensive Überprüfung war angeblich “erfolgreich” abgeschlossen worden. Auch der deutsche TÜV bestätigte diese Aussagen am 03.09.1990.

Im August 1991 wurden am baugleichen französischen AKW Bugey

große Risse im Reaktordeckel festgestellt. Radioaktives Wasser "schwitzte aus". Nach diesen Erkenntnissen aus Bugey wurde das AKW Fessenheim noch einmal und diesmal gründlicher und an den richtigen Stellen untersucht. Im Dezember 1991 zeigte sich, dass bei der ersten Zehnjahresinspektion geschlampt worden war. Überraschend wurde ein gefährlicher, 110 Millimeter langer und 30 Millimeter tiefer Riss im Sekundärkreislauf festgestellt. Auch im Reaktordeckel wurde, wie in Bugey ein 26 Millimeter langer Riss entdeckt. Beide Risse waren bei der "gründlichen", ersten, großen Zehnjahresinspektion übersehen worden. Die Reaktordeckel in Fessenheim mussten ausgetauscht werden.

Aus diesen Gründen fordern BUND, NWA und die CSFR neutrale, unabhängige und gute Kontrollen und keine Kontrollillusion. Besser wäre es das altersschwache AKW Fessenheim schnellstmöglichst abzustellen
.

Jean Jacques Rettig (CSFR) Axel Mayer (BUND) Aernschd Born (NWA)

Fesseneim Info: hier


Hintergrund




OSART Mission - AKW "Kontrolle"
Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Herrn
Abgeordneten
Gundolf Fleischer

Betrifft: Sicherheit des Kernkraftwerkes Fessenheim
(Auszug aus einem längeren Schreiben

Sehr geehrter Herr Abgeordneter, lieber Gundolf,
Ihrem Vorschlag, das Kernkraftwerk Fessenheim einem OSART-Sicherheitsvergleich durch die IAEA zu unterziehen, hat Frau Ministerin Gönner bereits in ihrem Schreiben vom 15.06.2005 zugestimmt. Ich begrüße dieses Vorhaben. Eine entsprechende vertrauensbildende Maßnahme im Kernkraftwerk Philippsburg II hat sich bewährt.

Mit freundlichen Grüßen
Günther H. Oettinger MdL
10. August 2005
Quelle: cdu-muenstertal





Redemanuskript Fessenheim-Aktion zur Osart-Mission am 21.3.2009 vor dem AKW Fessenheim (es gilt das gesprochene Wort)
Axel Mayer



Leider ist der angekündigte BUND-Geschäftsführer Axel Mayer nicht erschienen. Aus diesem Grund werde ich ihn spontan vertreten...



IAEO & OSART Mission: Risiko? Ja Bitte!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Kundgebungsteilnehmer

Alles wird gut!

Warum sind Sie heute eigentlich hier?

Warum sind Sie heute nicht im Garten auf dem Balkon?

Ich sage Ihnen:

Alles wird gut

Immer haben Sie gesagt:

Fessenheim ist ein altes AKW

Jetzt wird es endlich einmal kontrolliert


Fessenheim wird nicht einmal kontrolliert

Es wird dieses Jahr zwei mal kontrolliert

Lenin hat einmal gesagt

„Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser“

EDF und EnBW vertrauen auf Lenin

Sie sagen:

„Vertrauen ist gut. Doppelkontrollen sind doppelt so gut“

Wie gesagt: Alles wird gut

Sie müssen nur Vertrauen haben:

Vertrauen Sie der EDF / Vertrauen Sie der EnBW



Vertraut dem Atomlobbyisten Gundolf Fleischer

Gundolf Fleischer ist Landtagsabgeordneter

Gundolf Fleischer ist Staatssekretär

Gundolf Fleischer war im Aufsichtsrats der EnBW Service GmbH.

Gundolf Fleischer ist im Aufsichtsrat der EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH

Gundolf Fleischer kennt sich aus

Gundolf Fleischer wollte die OSART Mission

Die EDF, die EnBW und Gundolf Fleischer wollen die OSART Kontrollen

Ich sage Ihnen:

Vertraut dem Atomlobbyisten Günther Oettinger

Günther Oettinger ist Regierungschef in Baden- Württemberg und Atomlobbyist

In Baden Württemberg wird die Energiepolitik bei der EnBW gemacht

Und das ist gut so

Die EnBW verdient an Fessenheim

Die EnBW und Herr Oettinger kennen sich aus

Der Atomlobbyist Oettinger hat an den Atomlobbyisten Fleischer geschrieben:

“Wir müssen vermeiden, aus lokalpolitischen Gründen eine Stilllegung der grenznahen französischen Kernkraftwerke zu fordern, während wir zugleich für Laufzeitverlängerungen bei den deutschen Anlagen kämpfen.“


Herr Oettinger findet die OSART Mission ganz toll:

Er schrieb an Herrn Fleischer:


“Ihrem Vorschlag, das Kernkraftwerk Fessenheim einem OSART-Sicherheitsvergleich durch die IAEO zu unterziehen, hat Frau Ministerin Gönner zugestimmt. Ich begrüße dieses Vorhaben. Eine entsprechende vertrauensbildende Maßnahme im Kernkraftwerk Philippsburg II hat sich bewährt.”


Alles wird gut

Vertrauen Sie Herrn Oettinger

Die OSART Mission ist eine vertrauensbildende Maßnahme.


Alle wollen die tolle Kontrolle

EDF, EnBW, Oettinger, Gundolf Fleischer


Alles wird kontrolliert, alles ist sicher, alles wird gut


Das wird eine ganz tolle Kontrolle


Die Osart-Mission machen die OSART-Missionare


Die OSART- Missionare kennen sich aus

Vertraut den Kontrolleuren in Ihren weißen Anzügen


Die IAEO hat die Aufgabe für die Atomkraft zu werben

Die IAEO ist eine Lobbyorganisation für AKW

Kein Wunder werben Herr Oettiner und Herr Fleischer für die IAEO

Die IAEO kennt sich aus


Die IAEO findet es ganz toll wenn Herr Sarkozy an Herrn Gaddafi AKW verkauft

Die IAEO findet es dann ganz blöd, wenn Herr Gaddafi mit diesen AKW Atombomben baut

Aber die IAEO kann gar nichts dafür, wenn in Indien, Pakistan, Iran und Nordkorea mit Hilfe von AKW Atombomben gebaut werden


Vertraut der IAEO

Alles wird gut

Bei den Fessenheim-Kontrollen sind viele alte ehemalige AKW Direktoren dabei

Die kennen sich ganz toll aus

Die sind wahnsinnig kritisch

Die haben in Tschernobyl nur ganz wenige Krebstote gefunden

Die werden Fessenheim ganz toll kontrollieren


Herr Fleischer sagt, das wird toll

Herr Oetinger sagt, das wird toll

EDF und EnBW freuen sich schon

Freuen Sie sich auch


Vertraut der weltgrößten Werbeagentur Burson Marsteller

B-M hat für die Öl und Gaskonzerne in den UA die Klimakampagnen organisiert.

“Es gibt keine menschengemachte Klimaveränderung”

war die Parole von BM von Big Oil und Big Coal

Vertraut B-M, vertraut Big Oil und Big Coal


Jetzt arbeitet B-M für die Atomindustrie

“Wegen der drohenden Klimaveränderung brauchen wir AKW” ist die Parole

Vertraut B-M, vertraut der Atomlobby


Alles wird toll

alles wird gut

Habt Vertrauen

Glaubt

Echter Glaube an AKW braucht kein Wissen

Echter Glaube an AKW braucht keine Zweifel

Seid optimistisch

Seid ökooptimistisch


Vergesst den Tschernobyl-Unfall

Glaubt an die Kontrollen

Glaubt an die OSART-Mission


Vergesst den Harrisburg-Unfall

Glaubt an die Kontrollen


Vergesst das Fessenheimrisiko

Glaubt an die Kontrollen


Vergesst den Kinderkrebs um AKW

Glaubt an die Kontrollen


Glaubt mir und George Orwell

“Unwissenheit ist Stärke“


Alles wird gut


Glaubt mir:


- Atomlobbyisten arbeiten nur ehrenamtlich

- Atomparteien wollen nur unser Bestes

- Atomparteien schütten die Parteispenden der Konzerne an ihre Wähler aus

- Atomkraftwerke und Atombomben haben nichts miteinander zu tun

- Atomstrom macht glücklich

- Radioaktivität hilft bei Allergien und Pickeln


- Atomkraft ist sicher

- Fessenheim ist sicher

- Fessenheim ist sicher

- Fessenheim ist sicher

Die Erde ist eine Scheibe


Alles wird gut

Axel Mayer






























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Dieser Artikel wurde 759 mal gelesen und am 21.12.2009 zuletzt geändert.