Ortsverband Königstein-Glashütten

Die Robinien in Glashütten - Galerie der Willkür

Download     Stellungnahme des unabhängigen Gutachters zum Zustand der Robinien

Kleine Bilder für eine größere Ansicht bitte anklicken!

Es waren einmal sechs stattliche Robinien, die das Entree von Glashütten prägten...
Es waren einmal sechs stattliche Robinien, die das Entree von Glashütten prägten...
  ...die nach Orkanen und Stürmen nicht einmal Äste abwarfen!
...die nach Orkanen und Stürmen nicht einmal Äste abwarfen!
  Sie waren jedoch der Gemeindeverwaltung ein Dorn im Auge, da sie angeblich die Menschen gefährdeten
Sie waren jedoch der Gemeindeverwaltung ein Dorn im Auge, da sie angeblich die Menschen gefährdeten
 


Eine von sechs Robinien war krank...
Eine von sechs Robinien war krank...
  ...die restlichen fünf hätten noch mindestens 100 Jahre gelebt.
...die restlichen fünf hätten noch mindestens 100 Jahre gelebt.
  Gesunder Querschnitt
Gesunder Querschnitt
 


Stattlicher Querschnitt
Stattlicher Querschnitt
  Reste der gesunden Robinie
Reste der gesunden Robinie
  Noch ein gesunder Baum weg
Noch ein gesunder Baum weg
 


März 2008: Fällung der sechs Robinien


So verabschiedete sich die Taunus-Zeitung von den Robinien


Die Proteste des BUND und ein Gutachten des Sachverständigen des Hochtaunuskreises, der fundiert darlegte, dass eine Fällung der Robinien nicht notwendig sei, fruchteten nichts:
- Im Haushalt der Gemeinde Glashütten war schon lange vor der Entscheidung über die Fällung, der Posten von ca. 26.000 Euro eingestellt worden, um die Kosten von Fällung und nachfolgender Vorplatzgestaltung zu finanzieren
- Die Gemeindeverwaltung gab ein Gutachten in Auftrag bei dem Gartenbauunternehmen, das mit den Fällarbeiten betraut werden sollte: Das Ergebnis des Gutachtens "Die Robinien müssen gefällt werden!"
- Die Grünen in der Gemeindevertretung schalteten einen unabhängigen Gutachter ein - der Dendrologe des Hochtaunuskreises kam zu dem Schluss:
Eine Fällung der Robinien ist nicht notwendig.
- Die Gemeinde ließ die Robinien fällen und bezieht sich nur auf die Expertise des Gartenbauunternehmens.

Dieses Vorgehen ist aus Sicht des BUND Königstein-Glashütten ein Skandal und sollte auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft werden.

Nach der Fällung zeigen die Bilder der Baumstümpfe, dass lediglich ein Baum etwas krank war, die restlichen fünf Robinien hätten (wie der Dendrologe des Hochtaunuskreises zurecht festgestellt hatte) noch mindestens 100 Jahre gelebt.



Robinie krank



2. Robinie



3. Robinie



4. Robinie



5. Robinie - alte, aber gesunde Bäume haben auch braunes Kernholz



6. Robinie


Bilder: R.L.

Baugebiet Dornsweg

Nachtrag April 2008:
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Weltkulturerbe des LIMES und dem Limes-Eingangs-Portal sollen andere Bauwerke mindestens 150 - 1.500 m entfernt sein. Dieser Abstand wird normalerweise eingehalten - diese Regel scheint jedoch nich für den Rewe-Markt zu gelten.
Mit diesem Argument werden Windräder abgelehnt, die Planung der B8-WEst wiederum stört sich nicht an der Limes-Nachbarschaft.


Am 03.06.2005 titelte die Taunus-Zeitung:
"Rewe will an den Dornsweg"
darin heißt es u.a.
"So sei die für den Bau ins Auge gefasste Fläche – samt Winterdienststützpunkt und Waldfläche – weder im Regionalplan noch im Flächennutzungsplan für eine Bebauung vorgesehen. Der Regionalplan Südhessen stellt das Gebiet als Wald dar. Größere Baumfällmaßnahmen sind unausweichlich, wenn der Supermarkt und der Winterstützpunkt einen Platz finden sollen. Nothacker: «Die Rücknahme des Waldes mit einhergehender Ausdehnung des Siedlungsgebietes wird zwar tendenziell zu einer verstärkten Beunruhigung angrenzender Waldflächen führen. Dies dürfte angesichts der enormen Ausdehnung des Waldgebietes und der Erschließung des Supermarktes von Süden her jedoch vertretbar sein.» Zu beachten sei auch die Lage in der direkten Nachbarschaft des Limes und des künftigen Limeserlebnispfades. Reste der alten, römischen Grenzanlage, so die Bürgermeisterin, seien auf dem in Rede stehenden Gelände nicht zu erwarten. "

Unsere Pressemitteilung vom heutigen Tage:
Pressemitteilung 3.6.2005
Glashütten: BUND lehnt weitere Bebauung im Wald am Limes ab


Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland lehnt die Pläne von Bürgermeisterin Jutta Nothacker ab, neben dem Limes-Weltkulturerbe mitten im Wald, die Ansiedlung eines REWE Verkaufsmarkts in Glashütten voranzutreiben.

Frau Nothacker versuche sich bewusst über die Vorgaben des Regionalplans hinwegzusetzen, der dieses Gebiet als Landschaftsschutzgebiet ausweise und nehme die Zerstörung von 10.000 Quadratmeter gesunden Waldes in Kauf.

Im seit 1.7.2004 gültigen Baugesetzbuch sei eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für jeden neuen Bebauungsplan vorgeschrieben. Der BUND hoffe, dass diese detaillierte Umweltprüfung eine Unvereinbarkeit von 6.000 qm versiegelter Fläche und unberührtem Wald ergebe.

Um diese UVP zu umgehen, würden sowohl die Gemeinde Glashütten als auch die Stadt Königstein nun versuchen mit „heißer Nadel“ Bebauungspläne vor Juli 2006 zum Abschluss zu bringen und so die Übergangsfristen für das neue Gesetz nutzen.

Der BUND lege als anerkannter Naturschutzverband, der neben Greenpeace, WWF und NABU mit 390.000 Mitgliedern bundesweit einer der größten Umweltverbände ist, besonderen Wert auf die Präsenz vor Ort.

Die von Frau Nothacker in der Vergangenheit an den Vorstand des Ortsverbandes gerichteten Einschüchterungsbriefe würden den Verband auch in Zukunft nicht davon abhalten, seinem Auftrag entsprechend, die Stimme zur Verhinderung von Raubbau an der Natur zu erheben. Der BUND werde deshalb als Träger öffentlicher Belange am Beteiligungsverfahren teilnehmen und seine qualifizierten Einwände darlegen.





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