Ortsverband Nordheim

BUND-Ökotipp 29/2007


Umweltgerecht zu Kindergarten und Schule

In Städten ist der Autoverkehr Hauptquelle für Luftverschmutzung und Lärm. Dennoch werden Kinder immer häufiger mit dem Auto zum Kindergarten oder in die Grundschule gefahren. Ein Viertel aller Fahrten in Haushalten mit Kleinkindern sind Begleitfahrten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät daher, die Kinder zu Fuß oder per Fahrrad zu begleiten.

Legten zu Beginn der 70er Jahre noch rund 90 Prozent der Erstklässler den Schulweg allein oder zusammen mit anderen Kindern zurück, so waren es im Jahr 2000 unter 20 Prozent. Die Umweltauswirkungen dieser vielen und oft kurzen Autofahrten sind nicht zu vernachlässigen. Bei einem Schulweg von zwei Kilometern Länge und 200 Schultagen werden im Jahr ca. 160 Kilogramm Kohlendioxid pro Schulkind in die Luft geblasen. Der zunehmende Straßenverkehr ist zudem mit einem steigenden Flächenverbrauch verbunden, so dass in Städten immer weniger Platz ist für Parks und Spielplätze.

Für längere Fahrten können öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Fahrgemeinschaften lohnen sich laut BUND für die Umwelt, wenn sie bis auf den letzten Platz "ausgebucht" sind.

Berlin, 01.08.2007


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